Die erfolgreiche Umsetzung des Konjunkturpakets in ganz konkrete Maßnahmen war Dank eines Beratungsgremiums möglich, das der Regierung von Schwaben zur Seite gestanden hat. Mitglieder sind für die kommunalen Spitzenverbände in Schwaben Bürgermeisterin Hildegard Wanner, die Oberbürgermeister Stefan Bosse und Gerhard Jauernig, Landrat Gebhard Kaiser und Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert. Die freien Träger der Wohlfahrtspflege sind durch den Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtspflege Pfarrer Reinhard Wemhöner vertreten und das Amt für Ländliche Entwicklung durch seinen Präsidenten Johann Huber.
Die breite Aufstellung des Konjunkturpakets in Schwaben soll insbesondere kleineren und mittleren Unternehmen zugute kommen, der regionalen Bauwirtschaft und dem Handwerk. Dem dienen auch die Erleichterungen bei der Vergabe der Aufträge. Bis zu einer Million Euro reicht eine beschränkte Ausschreibung aus. Die Handwerkskammer für Schwaben (HWK) hatte sich schon im Vorfeld dafür stark gemacht, dass Aufträge schnell vergeben werden und das heimische Handwerk nach Möglichkeit Berücksichtigung findet.
Ziel des Konjunkturpakets II ist es auch, durch zusätzliche Aufträge für die Unternehmen Arbeitsplätze zu sichern. Um eine flächendeckende Konjunkturwirksamkeit in ganz Schwaben zu erreichen hat sich das Beratungsgremium gemeinsam mit der Regierung für eine breitgefächerte regionale Aufteilung eingesetzt.
Alle Antragsteller, die eingeplant werden konnten, wurden von der Regierung von Schwaben benachrichtigt. Damit können sie mit den Maßnahmen beginnen. Parallel dazu läuft das För-derverfahren, das so einfach wie möglich gestaltet werden soll. Bund und Länder haben ver-einbart, dass die Maßnahmen des Konjunkturpakets bis 2011 abgeschlossen und abgerechnet sein müssen. Die Regierung hatte für die Einplanung in das Konjunkturpaket zwei Monate Zeit. Insgesamt sind dabei rund 950 Anträge mit mehr als 900 Millionen Euro Gesamtvolumen eingegangen.
Die Handwerkskammer für Schwaben sowie die Kreishandwerkerschaften setzen sich gemeinsam dafür ein, dass vor allem kleine und mittlere Handwerksunternehmen der Region von den durch das Konjunkturpaket II generierten Aufträgen profitieren.



