Schwäbische Handwerker topp
Umso erfreulicher ist es, dass gleich drei der 21 Preisträger aus Bayerisch-Schwaben stammen. Zwei davon sind Mitgliedsbetriebe der Handwerkskammer für Schwaben (HWK): Diefenthaler LichtRäume GmbH aus Westendorf und die Lechnermühle aus Schiltberg. „Wir als Handwerkskammer für Schwaben sind stolz darauf, dass bei einem international horchrangig besetzten Wettbewerberfeld fast 15 Prozent aller Preisträger aus Schwaben stammen,“ erklärt Ulrich Wagner, Hauptgeschäftsführer der HWK.
Energetisch optimiert
Gerade der Energiesektor ist stark im Kammerbezirk Schwaben und das spiegelt sich auch bei den schwäbischen Preisträger-Handwerkern wieder. So hat Diefenthaler einen Bodenanschluss für Wintergärten Glasfassaden entwickelt und die Lechnermühle stellte als Innovation den so genannten „Pelletomat“ vor, ein mechanisch-pneumatisches Zuführsystem für Holzpellets.
Pellets sicher und effektiv transportieren
Dieser „Pelletomat“ ist eine Entwicklung zur so genannten Austragung von Holzpellets in Sacksilos, bei der die Gefahr der Verstopfung minimiert wird. Durch ein pneumatisch unterstütztes Rührwerk wird die Funktionalität der Austragung sichergestellt. Diese Entwicklung hat die Lechnermühle inzwischen sogar als Patent angemeldet. Gerhard Jacksch, Berater bei der HWK: „Ich konnte den Betrieb Lechnermühle schon bei dem „Mühlomat“ in Sachen Patent beraten. Jetzt ist mit dem „Pelletomat“ ein Produkt auf dem Markt und patentiert, das deutlich macht, wie viel Innovationspotenzial für das Handwerk im Umfeld der erneuerbaren Energien steckt.“
Wintergarten ohne Barriere
Im Umkreis Energie, Klima, Wohnqualität spielen auch immer mehr Wintergärten eine große Rolle. Diefenthaler LichtRäume GmbH macht nun Wintergärten auch für alte Menschen und für Menschen mit Behinderung zugänglich. Durch ein ausgeklügeltes Baukastensystem entsteht ein barrierefreier Sockelanschluss bei industriellen Standardtürsystemen (meist das so genannte Pfosten-Riegelsystem) für Wintergärten.
Klima weiterhin Thema bei HWK-Betrieben
„Dass das „Klimajahr“ der Handwerkskammer 2008 keine „Eintagsfliege“ war, beweisen solche Innovationen, wie sie unsere schwäbischen Preisträger entwickelt haben. Wir unterstützen unsere Betriebe diesbezüglich durch intensive Beratung und Hilfestellungen. Das schwäbische Handwerk hat seinen Ruf als Deutschlands Klima-Experte Nummer eins völlig zu Recht,“ erläutert Jürgen Schmid, Präsident der HWK Schwaben, nicht ohne Stolz.





