Kommentar Förderung von Energie-Einsparmöglichkeiten

2012 - DHZ 8

Einsparung muss gefördert werden

Vielen Handwerksunternehmern wird beim Blick auf die monatlichen Energiekosten Angst und Bang! Die Preise für Sprit, Heizöl, Gas und Strom scheinen ins Unermessliche zu steigen. Das Fatale dabei ist – aus dieser Nummer kommen wir, aber auch die Betriebe und Verbraucher so einfach nicht raus. Denn ohne Energie läuft im ureigensten Sinne des Wortes nichts mehr. Neben den Energiekonzernen profitiert auch der Staat durch diesen Preisanstieg, weil er mehr Steuern kassiert. Liegt es daran, dass die politischen Anstrengungen diesem Treiben Einhalt zu gebieten ein wenig zaghaft erscheinen? Jetzt wo die Kasse so schön klingelt?

Wirtschaft braucht vernünftige Energiepreise

Das wäre ein ziemlich fahrlässiges Verhalten. Unsere Wirtschaft braucht eine gesicherte Energieversorgung zu vernünftigen Preisen. Dazu gehört auch die Förderung von Energieeinsparmöglichkeiten wie zum Beispiel von Block-Heizkraftwerken. Und hier ist der Gesetzgeber gefordert!

Gerade für kleine und mittlere Betriebe (KMU) müssen diese Anreize wirklich ‘reizvoll’ sein, damit es die Unternehmen wagen kräftig in solche Energiesparmaßnahmen zu investieren.

Deshalb müssen die KfW-Programme in diesem Bereich speziell auf die KMU ausgerichtet werden. Schrecklich und kompliziert klingt zwar die geplante ‘Richtlinie für Investitionszuschüsse zum Einsatz hocheffizienter Querschnittstechnologien im Mittelstand’. Ein wichtiges Förderinstrument für die Betriebe wäre es aber allemal.

Denn fest steht: Die beste Energie ist die, die man gar nicht verbraucht.

 

Seite aktualisiert am 27. April 2012online seit 27. April 2012

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