Kommentar zur Handwerkskonjunktur

2012 - DHZ 14

Binnenmarkt ist Spitze

Sensationell! Die konjunkturelle Lage im Handwerk ist rekordverdächtig. Der Binnenmarkt läuft auf Hochtouren und daran hat das Handwerk einen enormen Anteil. Die Bau- und Ausbaugewerke können sich vor Aufträgen kaum retten und melden noch einmal bessere Zahlen. Die entspannte Lage auf dem Arbeitsmarkt tut ein Übriges und auch der Export liefert hervorragende Ergebnisse.
Während in anderen Staaten das Gespenst der Rezession seine Fühler ausstreckt, können wir uns noch in wirtschaftlich sonnigem Klima bewegen.

Doch Achtung: es ist nicht die Zeit des Übermuts und der gewagten Experimente.

Die Krise im Euroraum ist ein bedrohliches Szenario, dem wir Stabilität entgegen setzen müssen. Das bedeutet, dass die politisch Verantwortlichen der Binnenkonjunktur verlässliche und mittelfristige Rahmenbedingungen geben müssen. Die steuerliche Absetzbarkeit der energetischen Gebäudesanierungen steht hier ganz oben auf Liste. Kein Bürger versteht, dass hier geknausert, taktiert und kleinlich um Euro und Cent gefeilscht wird, während immer neue Rettungsschirme mit Milliarden ausgestattet werden und förmlich schon Rettungs’zelte’ sind.

Ein florierender Binnenmarkt mit einem starken Handwerk ist Anker unserer Wirtschaft.

Diese wertvolle ‘Konjunkturpflanze’ gilt es zu pflegen, damit sie auch weiterhin wächst und gedeiht.

 

Seite aktualisiert am 28. Juli 2012online seit 28. Juli 2012

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