Der Geschäftsklimaindex ist im zweiten Quartal 2010 erneut nach oben geklettert. Der Index stellt sowohl die derzeitige Geschäftslage als auch die Erwartungen für die nächsten Monate dar. Mit dem aktuellen Wert von 83 Punkten wird das Niveau der Jahre 2007 und 2008, also vor der Krise, wieder erreicht. Noch vor einem Jahr lag der entsprechende Indexwert sechs Zähler niedriger.
Zugpferd der guten Entwicklung ist das Bau- und Ausbaugewerbe, die Unternehmen sind sehr positiv gestimmt. Keinesfalls darf die Politik hier ihre Anstrengungen im Bereich Klimaschutz zurückfahren. Denn öffentliche Förderimpulse bei der energetischen Gebäudesanierung und den Erneuerbaren Energien stoßen ein Vielfaches an privaten Investitionen an.
Ohne Wirtschaftswachstum und ohne eine Ankurbelung der Binnenkonjunktur wird die erforderliche Konsolidierung der öffentlichen Haushalte nicht möglich sein. Daher müssen sinnvolle Instrumente wie die degressive Abschreibung über das Jahr 2010 hinaus fortgeführt werden. Steuerentlastungen, zum Beispiel im Form der Beseitigung der sog. kalten Progression müssen auf der politischen Agenda bleiben, da sie die Kaufkraft stärken und so zum Wachstum beitragen.
Geschäftslage:
Die Geschäftslage im zweiten Quartal ist sehr erfreulich. 83 % der schwäbischen Handwerksbetriebe äußern sich positiv.
Umsatz und Investitionen:
Jeder dritte Betrieb meldet ein Umsatzplus. Noch vor drei Monaten waren es nur 13 %.
Beschäftigung:
Im zweiten Quartal ist die Zahl der Beschäftigten um rund 1 % gestiegen.
Auftragslage:
Der durchschnittliche Auftragsbestand beträgt 5,9 Wochen. Im Vergleich zum Vorquartal ist der Wert leicht gefallen, liegt aber noch deutlich über dem Niveau des Vorjahres.
Preise:
Knapp 40 % der Betriebe berichten über gestiegene Einkaufspreise.
Regionale Entwicklung:
Das Allgäu ist Spitzenreiter in Schwaben. 87 % der dortigen Betriebe sind mit ihrer Geschäftslage zufrieden.
Erwartungen:
Das schwäbische Handwerk blickt positiv in die Zukunft. 82 % der Betriebe erwarten eine zufriedenstellende Geschäftslage.
Zum Download des Konjunkturberichts klicken Sie bitte hier
Zum Download der Pressemeldung bitte hierklicken
Bitte beachten Sie auch unsere Seite zum HWK-Maßnahmen-Paket zur Wirtschaftskrise
Ansprechpartner:
Für alle Fragen zu den Themen Statistik und Konjunkturberichterstattung steht Ihnen Frau Dipl. oec. Bärbl Kohler zur Verfügung.
Zugpferd der guten Entwicklung ist das Bau- und Ausbaugewerbe, die Unternehmen sind sehr positiv gestimmt. Keinesfalls darf die Politik hier ihre Anstrengungen im Bereich Klimaschutz zurückfahren. Denn öffentliche Förderimpulse bei der energetischen Gebäudesanierung und den Erneuerbaren Energien stoßen ein Vielfaches an privaten Investitionen an.
Ohne Wirtschaftswachstum und ohne eine Ankurbelung der Binnenkonjunktur wird die erforderliche Konsolidierung der öffentlichen Haushalte nicht möglich sein. Daher müssen sinnvolle Instrumente wie die degressive Abschreibung über das Jahr 2010 hinaus fortgeführt werden. Steuerentlastungen, zum Beispiel im Form der Beseitigung der sog. kalten Progression müssen auf der politischen Agenda bleiben, da sie die Kaufkraft stärken und so zum Wachstum beitragen.
Geschäftslage:
Die Geschäftslage im zweiten Quartal ist sehr erfreulich. 83 % der schwäbischen Handwerksbetriebe äußern sich positiv.
Umsatz und Investitionen:
Jeder dritte Betrieb meldet ein Umsatzplus. Noch vor drei Monaten waren es nur 13 %.
Beschäftigung:
Im zweiten Quartal ist die Zahl der Beschäftigten um rund 1 % gestiegen.
Auftragslage:
Der durchschnittliche Auftragsbestand beträgt 5,9 Wochen. Im Vergleich zum Vorquartal ist der Wert leicht gefallen, liegt aber noch deutlich über dem Niveau des Vorjahres.
Preise:
Knapp 40 % der Betriebe berichten über gestiegene Einkaufspreise.
Regionale Entwicklung:
Das Allgäu ist Spitzenreiter in Schwaben. 87 % der dortigen Betriebe sind mit ihrer Geschäftslage zufrieden.
Erwartungen:
Das schwäbische Handwerk blickt positiv in die Zukunft. 82 % der Betriebe erwarten eine zufriedenstellende Geschäftslage.
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