Schwäbisches Handwerkermuseum - Geschichte

Historie des Handwerks

Detaulaufnahme BrunnenmeisterhausLupe
Detaulaufnahme Brunnenmeisterhaus

Unter der Leitung des damaligen Stadtbrunnenmeisters Caspar Walter wurde um die Mitte des 18. Jh. das "Brunnenmeisterhaus" der Stadt Augsburg errichtet, das heute unter der Trägerschaft der HWK Schwaben das äußerst reizvoll gelegene Schwäbische Handwerkermuseum beherbergt.

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Seit Eröffnung des Museums im Jahr des 2000-jährigen Stadtjubiläums 1985 haben bereits mehrere Hunderttausend Besucher, darunter auch viele Touristen aus dem Ausland, aber auch Schülergruppen und einheimische Besucher, dem Schwäbischen Handwerkermuseum einen Besuch abgestattet.

Der alljährliche   Handwerker-Weihnachtsmarkt mit Krippe im Dezember ist ebenso Anziehungpunkt wie kleinere   Veranstaltungen unter dem Jahr.

Publikationen

   Flyer "Das Schwäbische Handwekermuseum" - kostenlos

   Das Schwäbische Handwerkermuseum von Werner Bischler, kann zum Preis von € 7,70 angefordert werden


Wassertürme des Roten TorsLupeIdyllische Lage

Eingebettet in die Stadtmauer, die historischen Wassertürme und das Heilig-Geist-Spital ist das Schwäbische Handwerkermuseum für den Besucher zunächst nicht ganz leicht aufzuspüren. Doch wer den Weg durch den Handwerkerhof beschritten hat und den Blick in das idyllisch gelegene Museumsensemble schweifen läßt, der wird belohnt. Inmitten von reich bepflanzten Grünanlagen lädt das Handwerkermuseum gerne zum Verweilen ein.

Handwerk lebendig dokumentiert

In diesem von der Handwerkskammer für Schwaben unterhaltenen Museum wird in detailgetreu nachgebildeten Werkstätten und handwerklichen Dokumentationen altes Handwerk wieder lebendig. Der tatkräftigen Unterstützung zahlreicher Handwerksbetriebe und dem Engagement vieler Innungen ist es zu verdanken, daß mit dem Schwäbischen Handwerkermuseum ein wahres Kleinod in Augsburgs Altstadt entstehen konnte. Vom Bader bis zum Schuhmacher, vom Posamentierer bis zum Zimmermann lernt der Besucher Werkzeuge, Brauchtum und nicht zuletzt den Ehrenkodex früherer Handwerkergenerationen kennen.

Über 400 Jahre Geschichte

Einst war hier am Roten Tor, anno 1742 das Werkstatt- und Lagergebäude des ehemaligen berühmten Stadtbrunnenmeisters Caspar Walter untergebracht, der auch ganz in der Nähe sein Wohnhaus hatte. Über vier Jahrhunderte lagen am Roten Tor die Hauptbrunnenwerke der städtischen Wasserversorgung, die in der 28jährigen Amtszeit von Caspar Walter (1701-1769) auf einen hervorragenden Stand gebracht wurden und dafür in ganz Europa bekannt waren.

KasteturmLupeDer Kasten- oder Spitalturm hatte eine besondere Aufgabe: Er versorgte die Brunnen in der Maximilianstrasse mit Wasser! Im siebten, obersten Stock stand das Wasserbecken, mit einer Figur von Adriaen de Vries - der Brunnenjüngling (heute im Maximilianmusuem zu bewundern)! Ein besonderes Highlight ist die doppleläufige Wendeltreppe im Obergeschoß des Turmes.

Nach dem Bau eines neuen Wasserwerkes am Hochablaß gegen Ende des letzten Jahrhunderts wurde das alte Brunnenwerk überflüssig. Die Pumpeneinrichtungen wurden abgetragen und das Brunnenmeisterhaus zerfiel in der nachfolgenden Zeit in seiner baulichen Substanz immer mehr; ein schwerer Bombenschaden während des Zweiten Weltkrieges tat das Übrige.

HWK 'rettet' das Ensemble

Brunnenmeisterhaus vor RenovierungLupeBrunnenmeisterhaus nach der RenovierungLupe

Anfang der achtziger Jahre sanierte und renovierte die Handwerkskammer für Schwaben das Ensemble nach historischem Vorbild und den strengen Vorgaben der Denkmalspflege.

Fast noch wie vor Jahrhunderten mußte mit Pickel und Hammer zu Werke gegangen werden, da größere Baufahrzeuge und Kräne aufgrund der baulichen Gegebenheiten vor Ort keine Zufahrtsmöglichkeit hatten. Das Ergebnis ist umso beeindruckender!


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online seit 06. Dez 2006, aktualisiert am 23. Nov 2011

Ansprechpartner

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Tel. 0821 3259-1270
Fax 0821 3259-1207
mmesser@hwk-schwaben.deE-Mail
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