Vollversammlungsmitglieder werben Ausbildungsplätze
Vollversammlung der HWK Schwaben
(28.07.2006, Pressemitteilung, treu) „Volle Kraft voraus für Lehrstellen!“ Unter diesem Motto haben sich die Mitglieder der Vollversammlung der HWK Schwaben verpflichtet etwas gegen die schwierige Situation auf dem Ausbildungsmarkt zu tun. Die Delegierten des schwäbischen Handwerkerparlaments werden in den nächsten Wochen noch einmal verstärkt ihre Kontakte zu Unternehmen spielen lassen um zusätzliche Lehrstellen einzuwerben. „Wir kämpfen nach wie vor um jeden Ausbildungsplatz,“ erklärt Manfred Rudel, Präsident der HWK Schwaben. „Mir ist diese Aktion persönlich besonders wichtig, denn speziell die Versorgung junger Menschen, hat für mich, ja für unsere Gesellschaft oberste Priorität.“
Ehrenamt "on Tour"
Die Vollversammlungsmitglieder erklärten sich bereit in den kommenden Wochen als Ausbildungsakquisiteure für das Handwerk zu fungieren. „Natürlich arbeitet dieses Gremium ehrenamtlich. Aber es ist uns sehr wichtig, dass wir auch diesen Weg in Betracht ziehen, um mehr für Jugendliche zu tun, die noch unversorgt sind“, so Rudel weiter. Auf diese Weise sollen zusätzliche Ausbildungsstellen gewonnen werden, die dann in den Last-Minute-Börsen im September vermittelt werden können. „Der Ausbildungsmarkt ist nach wie vor in Bewegung und mit dieser Aktion wollen wir vor allen Dingen Unternehmer erreichen, die ausbildungsberechtigt sind, aber dennoch sich bislang auf diesem Sektor nicht engagieren. Wir hoffen, dass durch die persönliche Ansprache unserer Ehrenamtsträger auch Handwerksmeister wieder als Ausbilder gewonnen werden können, die aufgrund schlechter Erfahrungen nicht mehr bereit sind einen Lehrling einzustellen,“ erläutert Rudel die Zielgruppe.
Unterstützung durch die Kammer
Selbstverständlich werden die Vollversammlungsmitglieder durch die Ausbildungsberatung der Kammer unterstützt. Mit dem „Aktivprogramm für mehr Lehrstellen“ ist es der Handwerkskammer bis zum heutigen Tag gelungen, die Zahl der eingetragenen Ausbildungsverhältnisse um 8,9% im Vergleich zum Vorjahr zu steigern. Allerdings ist damit zu rechnen, dieses Plus zum Jahresende noch zusammenschmilzt.
„Uns ist keine Mühe zuviel, wenn es darum geht, junge Menschen in eine Ausbildung zu bringen. So haben wir Anfang Juli im Rahmen der Lehrstellenoffensive ein Bewerbungsmanagement gestartet, bei dem die Handwerksbetriebe die Möglichkeit hatten, eine kostenlose Anzeige zu schalten. Je nach Wunsch des Unternehmens konnten die Jugendlichen dabei ihre Bewerbungen an den Betrieb selbst oder aber an die Handwerkskammer schicken, die für das jeweilige Unternehmen eine Vorauswahl getroffen hat,“ berichtet Ulrich Wagner, Hauptgeschäftsführer der HWK Schwaben. Speziell kleinere Unternehmen würden dadurch von bürokratischem Aufwand entlastet, erklärt Wagner diese weitere Serviceleistung der Handwerkskammer.
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