Alles in allem stemmt sich das schwäbische Handwerk weiter robust gegen die Krise, auch wenn sich die Stimmung zum Jahresende 2009 etwas eingetrübt hat und die Un-sicherheit über die weitere Entwicklung zunimmt. Beide Werte - die aktuelle Lageeinschätzung sowie die Erwartungen für die kommenden Monate - bildet der Geschäftsklimaindex ab. Im vierten Quartal 2009 ist der Index um 10 Punkte auf 70 Zähler gesunken. Der aktuelle Wert liegt noch um 2 Punkte über dem Vorjahreswert.
Insbesondere im Bauhauptgewerbe laufen die Geschäfte weniger gut. Die Rückgänge bewegen sich jedoch im saisonüblichen Rahmen. Trotz leichter Einbußen sind die meisten Firmen im Ausbausektor weiter gut ausgelastet. Die Lage in den konsumorientierten Handwerken ist noch solide. Dagegen sind das Kfz-Handwerk sowie die Metall- und Zuliefererbetriebe von den Auswirkungen der Wirtschaftskrise deutlich stärker betroffen.
Für das Jahr 2010 wird - nach dem massiven Einbruch des BIP um 5 Prozent in 2009 - ein Wachstum von 1 bis 2 Prozent prognostiziert. Das Handwerk hängt stark von der Binnenkonjunktur und der Entwicklung des privaten Konsums ab. Nun kommt es darauf an, dass die Kaufkraft der privaten Haushalte gestärkt wird und dass die Firmen ausreichend Kredite erhalten, um zu investieren.
Geschäftslage:
Die wirtschaftliche Situation hat sich im schwäbischen Handwerk im vierten Quartal 2009 verschlechtert. Nur noch 74 % aller befragten Betriebe beurteilen die eigene Lage als zufriedenstellend.
Umsatz und Investitionen:
Die Umsatzdynamik hat etwas nachgelassen. In jedem dritten Betrieb haben sich die Umsätze negativ entwickelt.
Beschäftigung:
Die Beschäftigtenzahlen sind im vierten Quartal leicht rückläufig.
Auftragslage:
Die Reichweite der Auftragsbestände ist gesunken, liegt aber über dem Niveau des Vorjahres. Die Aufträge reichen im Schnitt 4,9 Wochen.
Preise:
Die Unternehmen profitieren von weiter niedrigen Preissteigerungen.
Regionale Entwicklung:
Unter den vier schwäbischen Teilregionen schneidet das Allgäu am besten ab.
Erwartungen:
Die schwäbischen Handwerksbetriebe sind nicht mehr ganz so zuversichtlich. Die Prognosen für die Umsatz- und Auftragsentwicklung sind verhalten.
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Bitte beachten Sie auch unsere Seite zum HWK-Maßnahmen-Paket zur Wirtschaftskrise
Ansprechpartner:
Für alle Fragen zu den Themen Statistik und Konjunkturberichterstattung steht Ihnen Frau Dipl. oec. Bärbl Kohler zur Verfügung.
Insbesondere im Bauhauptgewerbe laufen die Geschäfte weniger gut. Die Rückgänge bewegen sich jedoch im saisonüblichen Rahmen. Trotz leichter Einbußen sind die meisten Firmen im Ausbausektor weiter gut ausgelastet. Die Lage in den konsumorientierten Handwerken ist noch solide. Dagegen sind das Kfz-Handwerk sowie die Metall- und Zuliefererbetriebe von den Auswirkungen der Wirtschaftskrise deutlich stärker betroffen.
Für das Jahr 2010 wird - nach dem massiven Einbruch des BIP um 5 Prozent in 2009 - ein Wachstum von 1 bis 2 Prozent prognostiziert. Das Handwerk hängt stark von der Binnenkonjunktur und der Entwicklung des privaten Konsums ab. Nun kommt es darauf an, dass die Kaufkraft der privaten Haushalte gestärkt wird und dass die Firmen ausreichend Kredite erhalten, um zu investieren.
Geschäftslage:
Die wirtschaftliche Situation hat sich im schwäbischen Handwerk im vierten Quartal 2009 verschlechtert. Nur noch 74 % aller befragten Betriebe beurteilen die eigene Lage als zufriedenstellend.
Umsatz und Investitionen:
Die Umsatzdynamik hat etwas nachgelassen. In jedem dritten Betrieb haben sich die Umsätze negativ entwickelt.
Beschäftigung:
Die Beschäftigtenzahlen sind im vierten Quartal leicht rückläufig.
Auftragslage:
Die Reichweite der Auftragsbestände ist gesunken, liegt aber über dem Niveau des Vorjahres. Die Aufträge reichen im Schnitt 4,9 Wochen.
Preise:
Die Unternehmen profitieren von weiter niedrigen Preissteigerungen.
Regionale Entwicklung:
Unter den vier schwäbischen Teilregionen schneidet das Allgäu am besten ab.
Erwartungen:
Die schwäbischen Handwerksbetriebe sind nicht mehr ganz so zuversichtlich. Die Prognosen für die Umsatz- und Auftragsentwicklung sind verhalten.
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