Handwerkskammer zeigt solide Jahresrechnung

Pressemitteilung

(28.07.2006, Pressemitteilung, inf) Bei der Sommervollversammlung der Handwerkskammer für Schwaben (HWK) wurde für das Jahr 2005 eine Jahresrechnung mit einem Volumen von 22,2 Mio. Euro im Verwaltungshaushalt und von 3,1 Mio. Euro im Vermögenshaushalt vorgelegt. Mit hohen Investitionen in ihre Berufsbildungs- und Technologiezentren (BTZ) sichert die Kammer auch weiterhin die berufliche Bildung im schwäbischen Handwerk. Die Vollversammlung hat die Jahresrechnung einstimmig angenommen. Vorstand und Geschäftsführung wurden ohne Gegenstimmen entlastet.

Sparen, wo möglich - investieren, wo nötig 
 Die Investitionen der Kammer betrugen 2005 rund 2,8 Mio. Euro. Eine Million Euro wurde davon für die Ausstattung der Berufsbildungs- und Technologiezentren Augsburg, Kempten und Memmingen verwendet. „Die Werkstätten für die Aus- und Weiterbildung auf den neusten Stand zu halten, hat für uns als einem der größten Bildungsträger in der Region oberste Prämisse“, so Siegfried Kalkbrenner, stv. Hauptgeschäftsführer der HWK. Für den Neubau des Service-Zentrums wurden bereits 500.000 Euro aufgewendet und in die neue, ökologisch-wertvolle Heizzentrale am Standort Siebentischwald, sowie in Umbaumaßnahmen des BTZ Augsburgs wurden weitere 1,3 Mio Euro investiert. Erfreut zeigte sich Kalkbrenner, dass das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Technologie und Verkehr diese Maßnahmen mit Gewerbeförderungsmitteln in Höhe von 700 000 Euro bezuschusst hat. Auch der Bund beteiligte sich mit 300 000 Euro.
„Trotz rückläufiger Beiträge haben wir sehr gut gewirtschaftet. Durch eine sparsame und umsichtige Finanzpolitik sind wir in der Lage auch in Zukunft unseren vielfältigen Aufgaben nachzukommen“, äußerte sich Kalkbrenner sehr zufrieden. „Wir sparen, wo möglich, aber wir investieren auch wo nötig“, erklärt der oberste Finanzchef der HWK.

Interesse an Weiterbildungwächst weiter
Der Rückgang bei den Beitragseinnahmen hängt unter anderem mit den sinkenden Gewerbeerträgen der Unternehmen, sowie mit den Begünstigungen der Existenzgründer in den ersten drei Jahren zusammen. Grundlage für die Berechnung der HWK-Beiträge 2005 waren die Gewerbeerträge der Unternehmen aus dem Jahr 2002.  
Unerwartet positiv, so Kalkbrenner weiter, sei die Zunahme der Teilnehmer bei Meistervorbereitungslehrgängen, sowie auch bei den Meisterprüfungen. Im Vergleich zum Vorjahr nahm die Zahl der Nutzer von Kursen und Prüfungen um ca. zehn Prozent zu. Kalkbrenner hebt hervor, dass dieser Anstieg wiederum die Einnahmen im Weiterbildungsbereich begünstige. „Es ist schön zu sehen, dass Handwerker wieder mehr Interesse an Weiterbildung zeigen“, freut sich Kalkbrenner.

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online seit 28. Jul 2006, aktualisiert am 03. Nov 2006

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