(26.09.2006, Pressemitteilung, treu) Mit einer Feier im LEGOLAND Deutschland ehrte die Handwerkskammer für Schwaben die 52 Kammersiegerinnen und Kammersieger, die mit der besten praktischen Arbeit überzeugen konnten. „Wer in jungen Jahren seine Ausbildung mit einem Kammersieg krönen kann, hat bewiesen, dass er nicht nur leistungsfähig, sondern leistungsbereit ist,“ lobte Jürgen Schmid, Vizepräsident der Handwerkskammer (HWK) die Leistung von Schwabens besten Junghandwerkern. Die Teilnahme am Wettbewerb ist freiwillig. In seiner Festansprache legte Staatssekretär Georg Schmid ein deutliches Bekenntnis zur dualen Ausbildung im Handwerk ab.
Flexibilität und stetiges Vorankommen zählt
Vizepräsident Jürgen Schmid zeigte sich in seiner Rede begeistert über die Spitzenreiter des Handwerks, die mit viel Fleiß, Ausdauer, Mut und Beharrlichkeit diese Herausforderung sehr gut bewältigt hatten. Schmid ermunterte die Kammersiegerinnen und Kammersieger, konsequent „an ihrem beruflichen Haus weiterzubauen und ihre persönlichen Chancen zu erkennen. Es werden sich nur diejenigen durchsetzen, die offen sind für neue Orte und Formen der Arbeitswelt," betonte Schmid. Er forderte zu lebenslangem Lernen und zur Nutzung von Weiterbildungsangeboten auf. "Je zeitgemäßer Sie in Ihren Berufen sind, umso größer sind Ihre Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt und Ihr persönliches Auskommen. Deshalb ist jeder von Ihnen gut beraten, auch über den Tellerrand hinaus zuschauen und rechzeitig zu erkennen, wohin Entwicklungen gehen. "Das Handwerk bietet nach wie vor überaus interessante Aufgabengebiete und Entwicklungsmöglichkeiten," gab Schmid den Jugendlichen mit auf den Weg. Ebenso ermunterte er diese "Elite des schwäbischen Handwerks", aktiv das gesellschaftliche Miteinander zu gestalten und sich als Leistungsträger ihrer Verantwortung auf diesem Gebiet bewusst zu sein.
Beste praktische Arbeit Voraussetzung für Teilnahme
An dem Wettbewerb konnten sich Nachwuchshandwerker bis zu einem Alter von 23 Jahren, in Ausnahmefällen bis zu 25 Jahren beteiligen. Zur Teilnahme gemeldet wurden Absolventen der Gesellenprüfung 2006, die die beste praktische Prüfungsarbeit in ihren jeweiligen Prüfungsbezirken abgelegt hatten. Während bei manchem Gewerk das zur Prüfung angefertigte Gesellenstück für den Wettbewerb ausreichte, mussten in anderen Berufen beispielsweise bei den Friseuren oder im Bau- und Nahrungsmittelhandwerk zusätzlich Arbeitsproben gefertigt werden. Der Kammersieg ist gleichzeitig die Voraussetzung, an weiteren Berufswettbewerben teilzunehmen. So sind die nächsten Ebenen der Landeswettbewerb und der Bundeswettbewerb. Auch auf internationalem Parkett werden Berufschampionate durchgeführt.
Silberne Ehrennadel für die Ausbilder
Besonderen Dank zollte Vizepräsident Jürgen Schmid den Ausbildern in den Unternehmen. „Hier werden gute Neigungen und Geschick erkannt und gefördert,“ betonte der Vizepräsident in seiner Ansprache. Drei Betriebe wurden mit der silbernen Ehrennadel des Schwäbischen Handwerks ausgezeichnet, weil sie mit dem diesjährigen Leistungswettbewerb den dritten Kammersieger stellten. Zehn weitere silberne Ehrennadeln wurden „aufgrund großer Verdienste um das Handwerk“ Personen verliehen, die als jahrelange Mitglieder in den Prüfungsausschüssen engagiert für ein ausgewogenes, zeitgemäßes Prüfungswesen eingetreten sind.
Die Listen der Kammersieger/Innen, sowie der Ausbilder, die die silberne Ehrennadel/Urkunde erhalten haben, können im Internet unter www. hwk-schwaben. de (Pressemitteilungen) abgerufen werden.



