Steinmetzmeister Hampel aus Mertingen für vorbildliche Ausbildung geehrt

Pressemitteilung

(Pressemitteilung, 17.11.06, treu) Für sein vorbildliches Engagement als Ausbilder wurde Steinmetz – und Bildhauermeister Helmuth Hampel der "Heribert-Späth-Preis 2006" zugesprochen. Zwischen 2003 und 2006 hatte der Meisterbetrieb in Mertingen unter seinen Auszubildenden beim Praktischen Leistungswettbewerb des Handwerks Bundessieger und sogar den Weltmeister hervorgebracht. Die Handwerkskammer für Schwaben gratuliert diesem Top-Ausbilder und sieht darin auch das hohe Niveau handwerklicher Ausbildung in Schwaben bestätigt.

Steinmetz- und Bildhauermeister Helmuth Hampel übt seinen Beruf mit Leib und Seele aus. Seit 15 Jahren ist er selbständiger Unternehmer und fertigt in seinem  Betrieb in der Hauptsache Grabdenkmäler, Brunnen, Stelen, aber auch Gartenskulpturen und Denkmäler. Hauptsache das Werkstück ist aus Stein: "Manchmal verwende ich in meinen Arbeiten auch noch Metall, aber in erster Linie ist der Stein von Bedeutung," erzählt Hampel von dem in ganz Nordschwaben kreative Zeugnisse seiner Kunst zu finden sind, wie auch die Mariensäule in Herbertshofen. "Die wichtigste Arbeit ist immer die, an der ich gerade arbeite, da bringe ich mich mit aller Kraft ein," so der Bildhauermeister weiter, für den sein Beruf auch sein schönstes Hobby ist.

Zusätzliche Kreativkurse für die Auszubildenden
Besonderen Wert legt Helmuth Hampel auch auf die kreative Schulung seiner Auszubildenden. So bietet er beispielsweise Kurse für Freihandzeichnen oder Modellieren an, an denen die Auszubildenden freiwillig und kostenlos teilnehmen können. Darüber hinaus haben die jungen Menschen die Möglichkeit das Schmieden, auch von Werkzeugen zu erlernen. „Im Winter,“ erzählt Helmuth Hampel, „verwenden wir schon ‚mal den Schnee, um gemeinsam Modellieren und Gestalten zu üben.“

Bundessieger und Weltmeister haben hier gelernt
Wem es gelingt in einem solchen Betrieb seine Ausbildung zu machen, der hat Glück. Wer aber darüber hinaus noch talentiert und geschickt ist, der kann in diesem Handwerk schon gleich nach der Ausbildung Lorbeeren ernten. In den letzten Jahren konnte Meister Helmuth Hampel drei seiner Auszubildenden zu Spitzenplätzen bei den Praktischen Leistungswettbewerben des Handwerks beglückwünschen.
2003 wurde Ulrich Kempter 1. Landessieger und 2. Bundessieger im Wettbewerb "Die gute Form". Gleich im Jahr darauf erreichte auch Emanuel Wagner den 2. Bundessieg und wurde bei der Berufsweltmeisterschaft in Helsinki Weltmeister und 2006 errang Martin Schulze nicht nur den Kammer- und den Landessieg, sondern er wurde 1. Bundessieger im Wettbewerb "Die gute Form" und 3. Bundessieger im Praktischen Leistungswettbewerb.

Heribert-Späth-Preis wird in Stuttgart verliehen
"Da bin ich schon sehr, sehr stolz auf diese jungen Männer," verrät Helmuth Hampel und freut sich auch auf die Anerkennung seiner ausbilderischen Leistung mit dem "Heribert-Späth-Preis", mit  dem die Stiftung für Begabtenförderung im Handwerk Inhaberinnen oder Inhaber von Handwerksbetrieben auszeichnet, die sich im besonderen Maß für die Aus- und Weiterbildung ihrer Auszubildenden einsetzen, sich durch eine erfolgreiche Ausbildungsleistung hervortun und die noch aktiv im Berufsleben stehen.
Die Übergabe des Preises erfolgte am 25. November in Stuttgart bei der zentralen Bundessiegerfeier.

Verleihung des Heribert-Spaeth-Preises an Firma Hampel in Stuttgart

Im Bild: Otto Kentzler (Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks), Martin Schulze, Helmuth Hampel, Siegfried Kalkbrenner (stv. Hauptgeschäftsführer der HWK Schwaben)

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online seit 28. Nov 2006

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