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Woche der Umwelt Berlin - Rudel + Koehler 050607

Woche der Umwelt - Eine Intitiative des Bundespräsidenten

Schwäbischer Handwerksbetrieb in Berlin dabei

(4.6.2007) (treu) Am 5. Juni 2007 eröffnet Bundespräsident Horst Köhler im Park seines Amtssitzes im Schloss Bellevue in Berlin die „Woche der Umwelt“ und das schwäbische Handwerk ist mit dabei. Auf dieser Leistungsschau deutscher Umwelttechnik und -forschung werden 180 ausschließlich über die DBU (Deutsche Bundesstiftung Umwelt) eingeladene Aussteller Innovationen und herausragende Technologien präsentieren. „Für die Handwerkskammer ist es ein großer Erfolg, dass sich auch ein Handwerksbetrieb aus dem Umwelttechnologischen Gründerzentrum (UTG) in Augsburg, die Eisenbeiß Solar AG, für diese exklusive Präsentation qualifizieren konnte,“ freut sich Ulrich Wagner, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Schwaben.

Woche der Umwelt Berlin - Rudel + Eisenbeiss + Schnappauf + Kailing 050607Bis zu 50% Energieeinsparung durch intelligente Vernetzung

Die Eisenbeiß Solar AG unter Vorstand Stefan Eisenbeiß hat eine Methode entwickelt, die bis zu 50 Prozent Energieeinsparung liefert: unterschiedliche Energiequellen in einem Objekt wie Solaranlage, Ölheizung, Holzofenheizung werden durch einen technologisch ausgetüftelten Regelkreis so miteinander vernetzt, dass diese enorme Drosselung der Energiemenge möglich ist. „Thermicon Energiecenter“ nennt sich dieses „Wunderwerk“. HWK-Umweltexperte Alfred Kailing setzt auf die Vorbildfunktion des Unternehmens und des Produktes in punkto Klima- und Umweltschutz: „Hier ist ein hohes Potential an Synergien vorhanden, das neben der Energieeinsparung auch positive Effekte auf die CO2-Emissionen hat,“ ist sich Kailing sicher.
 
Woche der Umwelt Berlin - Rudel + Schnappauf 050607Schlüsselfunktion des Handwerks bei Umsetzung des Klimaschutzes

Für die Handwerkskammer hat es daher Prio 1, ihre Mitgliedsbetriebe zu diesem Themenkreis zu beraten und mit Informationen nach Kräften zu unterstützen. „Bei der Platzierung neuer Technologien nimmt das Handwerk eine Schlüsselrolle ein. Ganz gleich ob es um die energetische Sanierung von Gebäuden durch Dämmung, neue Fenster oder eine neue Heizung geht – ohne das Handwerk vor Ort sind diese individuellen Maßnahmen nicht machbar. Ebenso würden Techniken wie Photovoltaik oder Wärme aus der Solartherme beim Endverbraucher nicht ankommen, wenn nicht technisch-versierte und innovative Handwerker diese Entwicklungen umsetzen würden,“ ist sich Ulrich Wagner sicher, „deshalb werden wir dieses Themenfeld in der handwerklichen Ausbildung und unserer Weiterbildung noch fester verankern.“


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