Woche der Umwelt - Eine Intitiative des Bundespräsidenten

Pressemitteilung

Manfred Rudel, Präsident der HWK Schwaben und Bundespräsident Dr. Horst Köhler bei der Eröffnung der Woche der Umwelt am 5. Juni 2007 im Schloss Bellevue in Berlin / HWK SchwabenLupe
Manfred Rudel, Präsident der HWK Schwaben und Bundespräsident Dr. Horst Köhler bei der Eröffnung der Woche der Umwelt am 5. Juni 2007 im Schloss Bellevue in Berlin / HWK Schwaben
(4.6.2007) (treu) Am 5. Juni 2007 eröffnet Bundespräsident Horst Köhler im Park seines Amtssitzes im Schloss Bellevue in Berlin die „Woche der Umwelt“ und das schwäbische Handwerk ist mit dabei. Auf dieser Leistungsschau deutscher Umwelttechnik und -forschung werden 180 ausschließlich über die DBU (Deutsche Bundesstiftung Umwelt) eingeladene Aussteller Innovationen und herausragende Technologien präsentieren. „Für die Handwerkskammer ist es ein großer Erfolg, dass sich auch ein Handwerksbetrieb aus dem Umwelttechnologischen Gründerzentrum (UTG) in Augsburg, die Eisenbeiß Solar AG, für diese exklusive Präsentation qualifizieren konnte,“ freut sich Ulrich Wagner, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Schwaben.

von links: Stephan Eisenbeiß, Vorstand der Eisenbeiß Solar AG, Manfred Rudel, Präsident der HWK Schwaben, Dr. Werner Schnappauf, Bayerischer Staatsminister für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz  und Alfred Kailing, Leiter des Geschäftsbereichs Beratung der Handwerkskammer für Schwaben und Geschäftsführer des Umwelt-Technologischen Gründerzentrums (UTG) Augsburg GmbH bei der Eröffnung der Woche der Umwelt am 5. Juni 2007 im Schloss Bellevue in Berlin / HWK Schwaben
HWK Schwaben
Bis zu 50% Energieeinsparung durch intelligente Vernetzung

Die Eisenbeiß Solar AG unter Vorstand Stefan Eisenbeiß hat eine Methode entwickelt, die bis zu 50 Prozent Energieeinsparung liefert: unterschiedliche Energiequellen in einem Objekt wie Solaranlage, Ölheizung, Holzofenheizung werden durch einen technologisch ausgetüftelten Regelkreis so miteinander vernetzt, dass diese enorme Drosselung der Energiemenge möglich ist. „Thermicon Energiecenter“ nennt sich dieses „Wunderwerk“. HWK-Umweltexperte Alfred Kailing setzt auf die Vorbildfunktion des Unternehmens und des Produktes in punkto Klima- und Umweltschutz: „Hier ist ein hohes Potential an Synergien vorhanden, das neben der Energieeinsparung auch positive Effekte auf die CO2-Emissionen hat,“ ist sich Kailing sicher.

 

Manfred Rudel, Präsident der HWK Schwaben und Dr. Werner Schnappauf, Bayerischer Staatsminister für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz  bei der Eröffnung der Woche der Umwelt am 5. Juni 2007 im Schloss Bellevue in Berlin / HWK Schwaben
HWK Schwaben
Schlüsselfunktion des Handwerks bei Umsetzung des Klimaschutzes

Für die Handwerkskammer hat es daher Prio 1, ihre Mitgliedsbetriebe zu diesem Themenkreis zu beraten und mit Informationen nach Kräften zu unterstützen. „Bei der Platzierung neuer Technologien nimmt das Handwerk eine Schlüsselrolle ein. Ganz gleich ob es um die energetische Sanierung von Gebäuden durch Dämmung, neue Fenster oder eine neue Heizung geht – ohne das Handwerk vor Ort sind diese individuellen Maßnahmen nicht machbar. Ebenso würden Techniken wie Photovoltaik oder Wärme aus der Solartherme beim Endverbraucher nicht ankommen, wenn nicht technisch-versierte und innovative Handwerker diese Entwicklungen umsetzen würden,“ ist sich Ulrich Wagner sicher, „deshalb werden wir dieses Themenfeld in der handwerklichen Ausbildung und unserer Weiterbildung noch fester verankern.“


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online seit 05. Jun 2007, aktualisiert am 05. Jun 2007

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