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Handwerk präsentiert sich in der Hauptschule

Unterrichtsmaterialien geben Schülern berufliche Perspektiven

(22.6.2007) (Treu) „Es ist notwendig, gerade Hauptschülern frühzeitig eine berufliche Perspektive aufzuzeigen“, betont Ulrich Wagner, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Schwaben (HWK). „Die Hauptschule ist die bedeutendste Schulart für das Handwerk.

75 Prozent der Auszubildenden im Handwerk kommen aus der Hauptschule. Traditionell ist diese Schulform der wichtigste Partner für das Handwerk bei der Ausbildung junger Menschen zu qualifizierten Fachkräften.“

Um das Handwerk mit seinen vielfältigen beruflichen Möglichkeiten noch besser transparent machen zu können, hat die Arbeitsgemeinschaft der bayerischen Handwerkskammern Arbeitsmaterialien für den Unterricht „Auf dem Weg in den Beruf“ herausgegeben. Diese wurden in enger Zusammenarbeit mit Hauptschullehrern didaktisch aufbereitet und sind zum Unterricht im Fach Arbeit-Wirtschaft-Technik gedacht. Sie sollen dazu beitragen, jungen Leuten die handwerkliche Arbeitswelt näher zu bringen und den Berufsfindungsprozess zu unterstützen. Die Unterrichtssequenzen können im Sinne eines projektorientierten Unterrichts verwendet werden, der sowohl in der Schule, als auch in der realen Arbeitswelt stattfinden sollte.
 
Für den Unterricht in der Schule befinden sich in der Arbeitsmappe Planungshinweise für Unterrichtseinheiten zu folgenden Themen:
  • Tätigkeits- und Arbeitsprofile für ausgewählte Handwerksberufe,
  • Tipps zu Lehrstellensuche,
  • Jugendarbeitsschutzgesetz,
  • Duales System der Berufsausbildung,
  • Berufsausbildungsvertrag und
  • Karriere mit Lehre.
Für Betriebserkundungen beinhaltet die Mappe Planungshinweise und Fragebögen.

„Enger Kontakt mit der Hauptschule, gegenseitige Informationen und reger Meinungsaustausch zwischen Handwerkskammer und Schule sind meiner Meinung nach für alle Beteiligten unverzichtbar“, begrüßt Ulrich Wagner das Projekt. „Wir fordern daher die bayerische Staatsregierung auf, die Hauptschule besonders zu fördern.“

Weitere Informationen: Anette Göllner
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