Handwerker und Politiker an einem Tisch
Pressemitteilung
(treu) Rund 120 Handwerker waren der Einladung der HWK nach Krumbach gefolgt, um im zwanglosen Gespräch ihre Anliegen und Probleme den anwesenden Politkern deutlich zumachen. Bereits nach kurzer Zeit wurde bei einer zünftigen Brotzeit lebhaft diskutiert. Landwirtschaftsminister Miller sowie zahlreiche schwäbische Abgeordnete, Landräte und Bürgermeister nutzten die Gelegenheit, sich direkt bei den Unternehmern und Mitarbeitern aus den Handwerksbetrieben über deren Sorgen und Wünsche zu informieren. „Die Möglichkeit mit Politikern vis-a-vis an einem Tisch zu sitzen und frei heraus sagen zu können, welche Probleme die Handwerksbetriebe haben, bietet sich nicht alle Tage", freut sich Rudel über die gelungene Veranstaltung.
Diskussionen rund um die Erbschaftssteuer
Ein wichtiges Gesprächsthema war bei den Handwerksunternehmern die anstehende Erbschaftssteuerreform. Die schwäbischen Abgeordneten versprachen, sich in Berlin dafür einzusetzen, dass Familienunternehmen als Säule der Wirtschaft nicht durch hohe Erbschaftssteuern in ihrem Bestand gefährdet werden. Auch das Thema der Ausbildungsfähigkeit von Jugendlichen und die Sicherung des Nachwuchses vor dem Hintergrund eines drohenden Fachkräftemangels wurde an vielen Tischen intensiv diskutiert. In seiner Begrüßung hatte Rudel bereits darauf hingewiesen, dass sich auf dem Ausbildungsmarkt das Blatt in Kürze wenden wird. Er ermunterte daher seine Kollegen, sich heute schon die Experten von morgen auszubilden und intensiv für eine Ausbildung im Handwerk zu werben.
Kommunalpolitik wirft ihre Schatten voraus
Im Vorfeld der Kommunalwahlen, die im Frühjahr nächsten Jahres stattfinden, suchten auch viele Kommunalpolitiker das Gespräch mit den Handwerkern. Diese nahmen „den Ball auf" und nutzen die Chance ihre politischen Forderungen darzulegen. Ein zentraler Punkt war dabei die Forderung einer handwerksfreundlichen Ausschreibungspraxis sowie einer deutlichen Fokussierung der Auftragsvergaben auf ortsansässige Betriebe. Die Kommunen sind insbesondere für die Bau- und Ausbauhandwerke ein wichtiger Auftraggeber, gleichzeitig sind Handwerksbetriebe aber auch für die Städte und Gemeinden wichtige Gewerbesteuerzahler. Mit einem Auge auf die Wahlen im März 2008 forderte Rudel seine Kollegen auf: „Engagieren Sie sich in Ihren Gremien vor Ort, stellen Sie sich zur Wahl und gestalten Sie so aus Ihrer praktischen Erfahrung heraus die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen vor Ort."
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online seit 15. Okt 2007, aktualisiert am 17. Okt 2007
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