Erfolgreicher Klimaschutz ist ohne das Handwerk undenkbar

Pressemitteilung

(treu, 6.10.08) ‘Klimaschutz ist das Megathema des 21. Jahrhunderts. Damit schwerwiegende Folgen durch die Veränderung des Klimas verhindert werden, muss alles dran gesetzt werden, in den Schwerpunktbereichen wie Energieeffizienz, erneuerbare Energien, Biokraftstoffe und Verkehr spürbare Erfolge zu erzielen. Wesentliche Teile des vorgesehenen Maßnahmenpaketes der Bundesregierung müssen direkt oder mittelbar durch das Handwerk ausgeführt werden, deshalb wird erfolgreicher Klimaschutz ohne das Handwerk nicht funktionieren.' Mit dieser Aussage erläuterte der Präsident der Handwerkskammer für Schwaben, Manfred Rudel das Leitthema seines Hauses für das Jahr 2008. Unter dem Motto ‘Klimaschutz ist unser Handwerk' präsentierte und präsentiert die Kammer ein umfangreiches Programm an Maßnahmen und Veranstaltungen.

Gebäudesanierung hilft den CO2 -Ausstoß dramatisch zu verringern
Hauptursache für die weltweite Erwärmung ist die Verbrennung fossiler Energieträger und der damit verbundene Ausstoß des Treibhausgases CO2. Bis zum Jahr 2020 ist eine CO2-Reduzierung in Deutschland von mindestens 40% der Menge des Jahres 1990 vorgesehen. Um dieses nationale Klimaschutzziel zu erreichen, hat die Bundesregierung ein umfangreiches Maßnahmenpaket aufgelegt, das bestehende Programme, wie das Gebäudesanierungsprogramm noch erheblich erweitert.
Allein im Jahr 2006 hat das Gebäudesanierungsprogramm Investitionen von mehr als 12 Milliarden Euro angestoßen. Angesichts der nun geplanten Maßnahmen und der zu erwartenden weltwirtschaftlichen Nachfrage nach Energieeffizienz kann von einem Vielfachen des genannten Potenzials ausgegangen werden.
Speziell die steigenden Preise für fossile Brennstoffe zwingen die Besitzer von Immobilien geradezu ihre Gebäude energetisch so auszustatten, dass z.B. weniger Gas und Heizöl verbraucht wird bzw. gänzlich auf erneuerbare Energien umgerüstet wird.
Bei all' diesen Vorhaben, die jedes für sich völlig individuell zu handhaben ist, kommt speziell den Ausbauhandwerken eine zentrale Rolle zu. Manfred Rudel formuliert das so: ‘Jede Wärmedämmung, jedes Energiesparfenster und jeder Solarkollektor, der installiert und eingebaut wird, braucht einen Handwerker, der dies auch umsetzen kann.' Aus Industrie und Forschung können exzellente Produkte entstehen, zum Kunden kommen diese jedoch nur durch das Handwerk.

Schwäbische Handwerksbetriebe müssen auf diesen Megatrend vorbereitet sein
Besonders wichtig ist für Rudel dabei der Aspekt, dass die Unternehmen und ihre Mitarbeiter über entsprechend aktuelles Fachwissen auf diesem Gebiet verfügen. Das beginnt bereits bei der Ausbildung. So müssen die Berufsbilder der Handwerksberufe ständig aktualisiert werden, um den permanent wechselnden Anforderung des Klimaschutzes am Markt gewachsen zu sein. Doch auch neu entwickelten Techniken muss das Handwerk ständig auf der Spur sein. ‘Unser Ziel war und ist es die Unternehmen, sowie die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in den schwäbischen Handwerksbetrieben für dieses Thema zu sensibilisieren und somit die Bereitschaft zu aktiver Umsetzung zu fördern,' wirbt Rudel für die Angebote der HWK Schwaben im Klimaschutzjahr 2008.


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online seit 07. Okt 2008, aktualisiert am 07. Okt 2008

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