Jürgen Schmid einstimmig zum Präsidenten der Handwerkskammer für Schwaben gewählt
Pressemitteilung
Jürgen Schmid war vor seiner Wahl zum Präsidenten fünf Jahre lang Vizepräsident der Handwerkskammer und ist seit 20 Jahren Mitglied der Vollversammlung. Seine Ehrenamtstationen reichen außerdem vom Vorstandsmitglied der Innung Metall Augsburg (1982 bis 1987) über den stellvertretenden Obermeister dieser Innung (1987 bis 1989) bis hin zum Obermeister (1989 bis 2004). Zudem war der jetzige Präsident von 1990 bis 2004 stellvertretender Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Augsburg.
Der Unternehmer Schmid, der in seinen beiden Augsburger Metallbaubetrieben über 40 Mitarbeiter beschäftigt, hat sich ein anspruchsvolles 5-Punkte-Programm für seine Amtszeit vorgenommen:
1. Schmid: Sprecher und Mittler des schwäbischen Handwerks
Das ‘Think small first'-Prinzip hat sich der neue Präsident auf die Fahnen geschrieben, denn die 26 000 Handwerksbetriebe in Schwaben brauchen einen Sprecher und Anwalt, der die Interessen dieser KMU bündelt. Dabei wird Schmid seine eigene Erfahrung als Handwerksunternehmer einbringen. Schmid will aktiv auf Politik und Verwaltung zugehen, sowie die Einbindung der Handwerkskammer in Netzwerke weiter stärken.
2. Schmid: Kontinuität innerhalb der Handwerkskammer für Schwaben
Das handwerkliche Ehrenamt ist Jürgen Schmid vertraut. Der Vollversammlung der Kammer gehört er seit 1989 an und ist seit 1999 Vorstandsmitglied, 2004 wurde er zum Vizepräsident der HWK gewählt.
Alle Entscheidungen der HWK hat er in diesen beiden Jahrzehnten mitgetragen und dabei seine eigenen Vorstellungen auch eingebracht. ‘Wir haben bisher bei der Umgestaltung der Handwerkskammer zu einem modernen Dienstleistungs- und Beratungsunternehmen sehr viel erreicht,' so Schmid, ‘deshalb ist es mir wichtig, Bewährtes zu erhalten und weiter auszubauen.' Besonders setzt Schmid auf die enge Zusammenarbeit mit dem Hauptamt.
3. Schmid: Bildung und Weiterbildung: persönliche ‘Herzensangelegenheit'
'Qualifizierter Nachwuchs ist das A und O,' so der Präsident. Das Handwerk ist ein personalintensiver Wirtschaftszweig, es braucht Fachkräfte. Deshalb muss eine Tätigkeit im Handwerk für junge Menschen attraktiv sein. Die Nachwuchswerbung zu intensivieren und dafür zu sorgen, dass junge Menschen ins Handwerk gehen, ob als Mitarbeiter oder als Unternehmer, zählt somit zu den dringlichsten Aufgaben. ‘Denn das Handwerk bildet nach wie vor ein solides Lebensfundament,' ist sich Jürgen Schmid sicher.
Der Neubau und die Sanierung der HWK-Berufsbildungs- und Technologie-Zentren an allen Standorten in Schwaben (Augsburg, Kempten, Memmingen) sind daher zentrale Aufgaben. Bis 2016 ist dafür ein Budget von 25 Millionen Euro vorgesehen.
4. Schmid: Schulterschluss für Schwaben, in Schwaben
'Ich fühle mich für Schwaben zuständig und werde natürlich wie bisher in der Region präsent sein,' erklärt der neue Präsident. Schmid baut auf gemeinsame Projekte mit der IHK Schwaben. Wo es im Interesse der Unternehmen angemessen und notwendig ist, soll die Zusammenarbeit enger werden. Auch der Ausbau von Netzwerken und Partnerschaften, um Schwaben voranzubringen, steht auf Schmids Agenda. Pragmatische Lösungsansätze sind ihm dabei wichtig.
5. Schmid: Faserverbundtechnik im Handwerk vorantreiben
Faserverbundtechnik, quasi als Zukunftstechnologie ‘vor der Haustüre', sei die Megachance für Schwaben.
In Augsburg seien nunmehr entsprechende Institute angesiedelt, so der neue Kammerpräsident und mit diesen müsse das Handwerk zusammen arbeiten.
Dabei sei die Faserverbundtechnologie nicht nur Thema im Flugzeugbau, sondern auch für die Bereiche Bau und Auto von höchstem Interesse.
'Das Handwerk muss diese Chance nutzen und der neuen Technologie auf der Spur sein,' erklärt Schmid. Er will das Handwerk ‘wachrütteln', damit gemeinsam die neue Technologie für das Handwerk erschlossen wird. Der neue Präsident will dabei persönlich als ‘Scout' agieren und hat seine eigenen Visionen: ein neues Berufsbild anlegen, Weiterbildung für Handwerksunternehmen in diesem Bereich anbieten und ein Netzwerk von Betrieben schaffen, das mit den Instituten und der Industrie zusammenarbeitet.
Downloads
- Kurzvita Schmid (
8 kB) - PM Schmid neuer Präsident der HWK Schwaben (
334 kB)
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online seit 25. Jun 2009, aktualisiert am 30. Jun 2009
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