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offizille Amtsübergabe

Feierliche Amtsübergabe bei der HWK Schwaben

Zur feierlichen Amtsübergabe bei der Handwerkskammer für Schwaben waren am vergangenen Freitagabend rund 320 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und den Medien ins Atrium des Servicezentrums der Handwerkskammer für Schwaben am Siebentischwald gekommen.

(treu,3.7.09) Bei dem zweistündigen Festakt würdigten der Bayerische Staatsminister Martin Zeil, der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks Otto Kentzler und der Präsident des Bayerischen Handwerkstags Heinrich Traublinger die Leistungen des scheidenden Präsidenten Manfred Rudel und boten dem neuen Präsidenten Jürgen Schmid eine enge Zusammenarbeit an. Die Laudatio auf Rudel hielt der Hauptgeschäftsführer der HWK Schwaben Ulrich Wagner.

Manfred Rudel war eine Institution. 19 Jahre lang war Rudel in der Führungsriege der Handwerkskammer für Schwaben, 6 Jahre als Vizepräsident und 13 Jahre als Präsident. Die Vollversammlung hat ihn deshalb zum Ehrenpräsidenten ernannt.

Der bayerische Wirtschaftsminister Martin Zeil, der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, Otto Kentzler, und der Präsident des Bayerischen Handwerkstags, Heinrich Traublinger, waren sich in ihren Grußworten einig: Viel hat Rudel in seiner 13jährigen Präsidentschaft bewegt, viel für den Wirtschaftsraum Schwaben und das schwäbische Handwerk bewirkt. Stets fest in der Sache, konsequent, doch auch zu Kompromissen bereit. Rudel hat dem schwäbischen Handwerk mit 26000 Betrieben und 120.000 Beschäftigten eine Stimme gegeben, sei es in München, Berlin oder Brüssel. Dieses Engagement würdigte Traublinger, indem er ihm die Goldene Ehrennadel des Bayerischen Handwerkstags verlieh. Auch Kentzler ehrte Manfred Rudel mit dem Handwerkszeichen in Gold - zum zweiten Mal! Die erste Ehrung hatte Rudel schon vor sieben Jahren bekommen.

Doch nicht nur in der Außenwirkung war Rudel rührig, auch nach innen. So wirkte er maßgeblich an der Umstrukturierung der Handwerkskammer im Laufe der Jahre ‘von der Behörde zum Dienstleister' mit. Sichtbares Zeichen: das neue Service-Zentrum der HWK, wo auch die Feier stattfand.

Ulrich Wagner, Hauptgeschäftsführer der HWK, lobte in seiner Laudatio Rudel als kompetenten und verlässlichen, wenn auch manchmal unnachgiebigen Partner im Ehrenamt, mit dem er gerne und sehr konstruktiv zusammenarbeitete.

Rudel bedankte sich bei den Gästen, sowie bei allen Mitarbeitern und Mitstreitern. ‘Dankbarkeit ist das Gedächtnis des Herzens,' zitierte er ein Sprichwort. Er ließ auf seine ihm eigene, humorvolle und doch ruhige Art noch mal die Stationen seiner Präsidentschaft Revue passieren und wünschte schließlich seinem Nachfolger Jürgen Schmid, der vor einer Woche einstimmig zum Präsidenten gewählt worden war, alles Gute für die Zukunft.

Auch Schmid würdigte seinen Vorgänger und erklärte, dass er sich den Herausforderungen dieses Amtes gerne und mit großem Engagement stellen werde. Er erklärte, er sehe seine oberste Aufgabe darin als Sprecher, Mittler und kämpferischer Anwalt für die schwäbischen Handwerksbetriebe zu agieren. Und sein Handeln wolle er getreu dem Motto ‘Nützt es dem schwäbischen Handwerk?' ausrichten. Schmid betonte zum Schluss seine Überzeugung, in der Handwerkskammer eine gute Mannschaft an seiner Seite zu wissen. Als Steuermann des schwäbischen Handwerks möchte er aktiv und gleichzeitig besonnen agieren. Schießlich leitete er zum ‘gemütlichen Teil des Abend' über.

Für die musikalische Umrahmung sorgten : ‘venusbrass: wild - weiblich - virtuos'
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