Die Sonne stellt keine Rechnung

Pressemitteilung

'Sonnenkönig' Franz Alt beim Augsburger Energietag am 27. Februar 2010Lupe
'Sonnenkönig' Franz Alt beim Augsburger Energietag am 27. Februar 2010

 

(sko) Nahezu 300 Besucher waren, trotz – passend zum Thema – strahlendem Sonnenschein – ins Atrium der Handwerkskammer für Schwaben (HWK) in der Siebenstischstraße gekommen um Dr. Franz Alt sprechen zu hören. Der ‘Klimapapst’ rechnete in seinem Vortrag ‘Sonnige Aussichten’ über erneuerbare Energien mit der Klima-Politik ab und zeigte Wege aus der Krise. Er forderte, dass, wenn die Politik versage, es an den Bürgern sei, einzuschreiten.

‘Wir haben kein Energieproblem’ – eine von vielen provokanten Äußerungen Buchautors und Fernsehjournalisten und es sollte an diesem Nachmittag nicht die letzte sein.

Die HWK hatte am Samstagnachmittag den Klima-Experten anlässlich des Augsburger Energietages eingeladen. Der Vortrag wurde umrahmt von einer Ausstellung etlicher Handwerksbetriebe aus der Region, die sich den Klimaschutz und den Einsatz von erneuerbaren Energien auf die Fahnen geschrieben habe, So war vom energetisch hochwertigen Fenster über ein Blockheizkraftwerk bis hin zum Holzhaus alles vertreten, was eindrucksvoll bezeugte, dass das Handwerk in Schwaben zu den Top-Adresse im Sektor energetisches Bauen, Sanieren und Modernisieren gehört. Und die Ausstellung war nicht nur ökologisch sondern auch ökonomisch ein voller Erfolg. Einige Aussteller hatten in der ‘Wartestunde’ vor Alts Vortrag schon ein halbes Dutzend Aufträge ‘an Land gezogen’.

Durch die Finanzkrise vergesse man, so Franz Alt, was die wahre Krise sei. Die Klimakrise sei die Krise der nächsten 1000 Jahre. Dass die Politik ganz offensichtlich nicht in der Lage sei, eine Lösung zu finden, habe jüngst der Gipfel in Kopenhagen gezeigt. Der war ja bekanntlich ohne Ergebnis geblieben und hatte eine Ohnmacht der Politiker gegenüber dem Problem deutlich gemacht.

Alt forderte daher, das Problem von unten anzugehen. Nur so sei der Planet zu retten oder gar nicht. Gemeint war damit, dass Klimaschutz bei jedem einzelnen Bürger anfängt. Es sei an der Zeit, Lösungen zu finden. ‘Die Lösung,’ erklärte Franz Alt, ‘steht am Himmel’. Warum brauche man Öl aus fernen Ländern, wenn es hier in Deutschland Wind und vor allem die Sonne gebe?

‘Klimaschutz ist möglich – wenn es politisch gewollt ist’ – das ist das Credo des Klimagurus.. Mit deutlichen und teils recht drastischen Äußerungen, sprach er das aus, was viele wohl dachten. Momentan stamme 16 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien, doch Deutschland sei in der Lage, die vollen 100 Prozent zu erreichen.

Gesponsert wurde die Veranstaltung von Geldinstituten aus der Region, Kooperationspartner waren die Kreishandwerkerschaft Augsburg und KUMAS.


online seit 04. Mrz 2010, aktualisiert am 04. Mrz 2010

Seite empfehlen

Um diese Seite jemandem weiter zu empfehlen, füllen Sie bitte dieses Formular aus:

 
 

* Pflichtfeld

Logo Imagekampagne