Zentrale Ergebnisse Forsa-Umfrage zum Handwerk 2008

Pressemitteilung

Forsa hat im Auftrag des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) und der Aktion modernes Handwerk (AMH) 1.001 repräsentativ ausgewählte Bürgerinnen und Bürger ab 14 Jahre mit Hilfe computergestützter Telefoninterviews befragt. Kern der Untersuchung: Wie wird das deutsche Handwerk von den Bürgern wahrgenommen und eingeschätzt? Die Erhebung fand vom 31. März bis 7. April 2008 statt. Um über die Gruppe der Jugendlichen aussagefähige Ergebnisse zu erhalten, wurden zusätzlich 100 14- bis 18-Jährige befragt.

1. Wahrnehmung des Handwerks

a. Sichtbarkeit


Etwas mehr als ein Drittel aller Bundesbürger haben nach eigenen Angaben in letzter Zeit etwas über das Handwerk gehört oder gelesen. Deutliche Unterschiede in der Wahrnehmung des Handwerks zeigen sich zwischen den einzelnen Altersgruppen. So liegen die Werte bei jungen Menschen deutlich tiefer (11 %) als der allgemeine Durchschnitt.

b. Bekanntheit von Handwerksberufen

Auf die Frage: "Welche Handwerksberufe kennen Sie?" nannten 67 Prozent der Befragten Schreiner/Tischler. Maurer und Maler liegen auf den Plätzen zwei und drei. Andere Berufe sind nahezu unbekannt (z. B. Parkettleger) - oder zwar bekannt, werden aber nicht dem Handwerk zugeordnet (z. B. Friseur, Metzger).



2. Image des Handwerks

Einschätzung des sozialen Ansehens des Handwerks

48 Prozent aller Bürger schätzen das soziale Ansehen des Handwerks als hoch ein. Es zeigen sich jedoch deutliche Unterschiede zwischen den Altersgruppen. Während 67 Prozent der Menschen über 60 das soziale Ansehen als hoch einschätzen, sind es nur 33 Prozent der 14- bis 18-Jährigen.

3. Bedeutung des Handwerks

Bedeutung des Handwerks für die Wirtschaft

Die Bedeutung des Handwerks für die Wirtschaft in Deutschland insgesamt wird deutlich geringer eingeschätzt als die anderer Wirtschaftszweige. 17 % der Befragten rechnen dem Handwerk große Bedeutung zu, während 41 % diese Rolle den großen Industrie unternehmen zumessen.

4. Das Handwerk als Arbeitgeber

Attraktivität des Handwerks als Arbeitgeber

61 Prozent aller Bürger halten das Handwerk für einen attraktiven Arbeitgeber. In der Gruppe der Schüler und Studenten liegt der Wert mit 48 % deutlich niedriger.

Pressekontakt:

Kerstin Seehawer

Kampagnenbüro Handwerk/DHKT

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Frank Hakelberg

Kampagnenbüro Handwerk/S&F

Tel. 030 700 186 -732

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