Aus der Not eine Tugend machen

Kommentar zu Berufsinfomessen in digitaler Form (DHZ 07/2021)

Der Besuch von Berufsinfomessen ist ein „Muss“ für Schulabgänger und ihre Eltern, aber auch für Betriebe und nicht zuletzt für Lehrer. Hier werden umfangreiche Informationen zu Ausbildungsberufen, Unternehmen und Karrieremöglichkeiten gegeben. Im vergangenen Jahr mussten die großen Bildungsmessen wie die fitforJOB in Augsburg oder die Allgäuer Lehrstellenbörse in Kempten wegen Corona abgesagt werden und viele Jugendliche hatten ein ernsthaftes Problem, sich zu informieren bzw. Kontakte zu Ausbildungsbetrieben zu bekommen.

Ich bin sehr froh, dass es uns 2021 gelungen ist, diese wichtigen Möglichkeiten der Berufsorientierung in virtueller Form durchzuführen. Das hatte durchaus Vorteile. Junge Menschen sind in der digitalen Welt zu Hause und versiert im Umgang mit diesen Techniken. Sie klicken und chatten sich durch das Angebot. Deshalb ist es erfreulich, dass konkrete Kontakte zustande gekommen sind. Allerdings kann eine digitale Veranstaltung den Messebesuch und das Gespräch sowie das Erlebnis an den Ständen nicht ersetzen. Bleibt zu hoffen, dass wir 2022 wieder Präsenzmessen veranstalten können.

„Junge Menschen sind in der digitalen Welt zu Hause und versiert im Umgang mit diesen Techniken.“