Ausbilden - für die Zeit nach der Krise

Kommentar zur Bedeutung der Ausbildung für das Handwerk (DHZ 10/11 2020)

Corona zieht seine Spur durch nahezu alle Gewerke. Unser Wirtschaftszweig verzeichnet massive Einbußen und eine Reihe von Unternehmen kämpft um ihre Existenz. Doch das Handwerk wäre nicht das Handwerk, wenn es nicht in die Zukunft denken und handeln würde. Die meisten handwerklichen Ausbildungsbetriebe planen, auch weiterhin junge Menschen einzustellen und auszubilden. Das ist klug. Doch die Ausgangsbeschränkungen, die Absagen der Berufsinfomessen und der wochenlange Ausfall des Unterrichts machen es den Jugendlichen und den Firmen schwer, zusammen zu kommen. Davon dürfen sich die Handwerksunternehmen nicht abschrecken lassen. Jetzt müssen – trotz aller Belastungen, die die Krise uns aufbürdet – alle Möglichkeiten genutzt werden, die zur Verfügung stehen, damit auch weiterhin kompetente Nachwuchskräfte im Handwerk herangebildet werden. Die Gefahr ist groß, dass Jugendliche, die mangels Kontakte und Bewerbungsmöglichkeiten jetzt keinen Ausbildungsplatz finden, dem Handwerk verloren gehen.

Das Virus wird den Fachkräftemangel nicht beseitigen. Er wird nach der Krise weiterhin vorhanden sein.



"Die meisten handwerklichen Ausbildungsbetriebe planen, auch weiterhin junge Menschen einzustellen und auszubilden. Das ist klug!"