Ausbildung: Dranbleiben

Kommentar zur Bedeutung der Ausbildung im Handwerk (DHZ 15/16 /2020)

In stürmischen Zeiten nicht nur auf den Moment, sondern in die Zukunft zu blicken, das ist eine richtige Herausforderung. Doch es ist enorm wichtig für ein Handwerksunternehmen sich mit Zukunftsfragen zu beschäftigen. Dazu gehört im besonderen Maß die Sicherung von Fachkräften. Experten im Handwerk sind auf dem Arbeitsmarkt rar. Deshalb muss es im ureigensten Interesse eines jeden Betriebs sein, auszubilden und sich die eigenen Fachkräfte konsequent aufzubauen.

Das Handwerk arbeitet individuell und nicht von der Stange. Die Mitarbeiter sind daher grundlegend wichtig für unseren Wirtschaftszweig und dessen Stabilität. Denn handwerkliche Arbeiten sind nur in Teilen automatisierbar. Ich appelliere daher an die Unternehmen die Ausbildung hochzuhalten. Das ist eine gute und sinnvolle Investition in die Zukunft.

Die Coronakrise hat vielen Firmen einen dicken Strich durch ihre Planungen gemacht hat. Nutzen Sie dennoch jede Möglichkeit Jugendliche für das Handwerk zu gewinnen und im Handwerk zu halten. Wie so oft, zeigt sich, dass das Handwerk in Krisenzeiten Stabilität bietet und Arbeitsplätze sicher sind. Das ist ein wichtiges Argument für eine Ausbildung im Handwerk. Leider wird für diese Sicherheit das Handwerk nun geradezu bestraft. Von der Ausbildungsprämie werden die meisten Handwerksbetriebe nicht profitieren. Schade!





 

„Es muss das ureigenste Interesse eines jeden Betriebs sein, auszubilden und sich die eigenen Fachkräfte konsequent aufzubauen.“