Ausbildung im Blick behalten

Kommentar wie Betriebe Auszubildende für das Handwerk gewinnen können DHZ (05/2021)

Die schwäbischen Handwerksbetriebe stemmen sich mit aller Macht gegen die Folgen der Pandemie. In vielen Gewerken sind Existenzen in Gefahr. In dieser Situation an Ausbildung und die Einstellung von Lehrlingen zu denken, ist eine Herausforderung. Jeder Unternehmer muss für sich entscheiden, ob er jetzt ausbilden kann und will. Die Entscheidung ist das Eine. Überhaupt passende Azubis zu bekommen, ist das Andere. Denn die bisherigen Kommunikationswege funktionieren nicht. Pfiffig digitale Anwendungen zu nutzen und sich als Betrieb in Szene zu setzen, Kontakte zu Schulen und Lehrern herzustellen – alles natürlich digital – das müssen die Betriebe jetzt auch noch stemmen. Die Handwerkskammer steht hier eng an der Seite der Betriebe und berät zu individuellen Fragen. Wir setzen uns dafür ein, dass Jugendliche, Schüler und ihre Eltern die duale Ausbildung im Blick haben und im Handwerk eine gute Berufsperspektive sehen. Denn es wird schwer sein, junge Menschen, die jetzt den Einstieg in die Berufsausbildung verpassen, in der Zukunft noch für die berufliche Qualifikation zu gewinnen. Diesen Spagat müssen wir gemeinsam schaffen, um im Handwerk auch mittelfristig über Fachkräfte zu verfügen. Jetzt weiter auszubilden, lohnt sich in jedem Fall!

„Pfiffig digitale Anwendungen zu nutzen und sich als Betrieb in Szene zu setzen, Kontakte zu Schulen und Lehrern herzustellen – alles natürlich digital – das müssen die Betriebe jetzt auch noch stemmen.“