Ausbildungsplatz via Hausaufgabenheft

Pressemitteilung

Die zweite Auflage des Hausaufgabenheftes "Klappe, die Letzte", konzipiert von der Handwerkskammer für Schwaben (HWK) und der Industrie- und Handelskammer für Schwaben (IHK) in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis SchuleWirtschaft wurde an den Schulen der Stadt Augsburg mit großem Beifall als hilfreiches und wertvolles Instrument für Schulen und Schüler angenommen. Dies wurde in einem Pressegespräch am vergangenen Donnerstag in der Kapellen-Mittelschule deutlich.

Im Gespräch betonte der Ministerialbeauftragte (MB) für die Realschulen Martin Sulzenbacher, dass das Hausaufgabenheft etwas "rundum Positives" sei, weil nicht nur Hausaufgaben dort festgehalten werden können, sondern der Weg von der richtigen Berufswahl bis hin zum Vertragsabschluss beschrieben werde. Dies bestätigte auch Hubert Lepperdinger, MB für die Gymnasien und berichtete, dass das Hausaufgabenheft auch an den Gymnasien dankbar angenommen wird, da "sich auch Gymnasiasten bei Zeiten mit dem Gedanken der Berufsfindung vertraut machen müssen." Manuela Albrecht (HWK) fügte dem hinzu, dass es bereits sehr positive Reaktionen von Eltern gäbe, die dankbar seien, dass endlich ein einheitliches und vor allem kostenloses Hausaufgabenheft zur Verfügung stehe, das zudem gefüllt, mit wertvollen Informationen sei.

Ausbildungsplatz erhalten
Dank "Klappe, die Letzte" hat eine Absolventin sogar einen Ausbildungsplatz für das kommende Jahr erhalten. Wie das funktioniert, erläuterte die Realschülerin von Maria Stern am Donnerstag. Sie habe "die Hilfen und Tipps im Hausaufgabenheft gern angenommen". So nahm sie sich - wie im Heft beschrieben - ihrer Stärken und Schwächen an, hat sich über die für sie relevanten inserierenden Unternehmen erkundigt und letztendlich auf eine Stellenanzeige im Heft beworben. Weitere anwesende Schüler der Kapellenschule äußerten sich lebhaft über das Heft als "guten Organisationsplaner" und als "Erinnerung, dass es langsam Zeit wird, sich zu bewerben".

Lehrer begrüßen "Klappe die Letzte"
Bei den Lehrern wurde das Hausaufgabenheft besonders gut angenommen. So bestätige Angelika Bayer, Schulleiterin der Kapellenschule, dass sie im vergangenen Jahr ein eigenes schulinternes Hausaufgabenheft konzipiert hatten und zur gleichen Zeit das Hausaufgabenheft der Kammern und des Arbeitskreises SchuleWirtschaft herausgebracht wurde. Das "Konkurrenzprodukt" "Klappe, die Letzte" wurde aufgrund des Inhaltes von den Lehrern allerdings lieber genutzt, so Bayer, dass sie nun gern auf das schulinterne Heft verzichten. "Die Lehrer haben sogar einzelne Seiten auf Overheadfolien kopiert, um den Unterricht in Sachen Bewerbung zu unterstützen." Bayer sei sehr froh, "dass wir in den Genuss der tollen Tipps kommen".
Als Schülerreaktion auf das hilfreiche Instrument kam dann ein "cool". So auch Konrektorin der Goethe-Mittelschule Sabine Stahl-Schnitzler, die es sehr begrüßte, dass Anregungen von Schülern und Lehrern im Hausaufgabenheft berücksichtigt wurden.

Schulreferent Köhler muss noch Eintragungen vornehmen
Einen Lacher hatte Hermann Köhler vom Schulreferat auf seiner Seite, als er sagte, dass er das Hausaufgabenheft schon längst hätte, er allerdings noch keine Hausaufaufgaben dort hinein geschrieben habe.
Christine Kratzer-Haugg von der IHK nutzte die Situation und gab dem Bildungs- und Schulreferenten ein paar Wünsche und Anregungen ins Hausaufgabenheft mit. Letztendlich waren sich alle Anwesenden einig, dass es ein gelungenes Produkt zur Unterstützung der Schüler und Schulen beim Bewerbungsprozess sei und ganz nebenbei die Funktion als Hausaufgabenheft hervorragend erfüllt. 

Treutler Monika
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