Austausch wichtiger denn je

Kommentar zum Austausch von HWK und IHK mit Minister Aiwanger (DHZ 24/2020)

Es ist ein verrücktes Jahr, das jetzt zu Ende geht. Und es fühlt sich alles immer noch recht unrealistisch an. Als wären wir im falschen Film gelandet. Und das bei geschlossenen Kinos.

2019 hätte niemand gedacht, dass Worte wie Maske, Lockdown und Ausgangsbeschränkungen einmal unseren Alltag prägen und ein Virus die Nachrichten dauerhaft beherrscht. Corona ist so dominant, dass wir Gefahr laufen, andere „normale“ Themen zu vernachlässigen. Wir müssen dranbleiben und tun das als Handwerkskammer für unsere Betriebe. Der Austausch beim Schwabengipfel mit Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger war eine gute und wichtige Gelegenheit dazu. Auch wenn allen Beteiligten ein Gespräch mit persönlicher Anwesenheit lieber gewesen wäre, konnten wir in der Videokonferenz gemeinsam mit der IHK Schwaben unsere Sorgen und Nöte vermitteln.  

Minister Aiwanger seinerseits machte vor allem auch deutlich, dass er auf die Rückendeckung durch uns und unsere Unternehmen angewiesen ist, um seine wirtschaftsfreundlichen Positionen durchsetzen zu können. Der Wirtschaftsminister hatte ein offenes Ohr und viel Zeit für uns, ein Ausdruck hoher Wertschätzung für die Kammern und eine solide vertrauensvolle Basis für eine weitere gute Partnerschaft im kommenden Jahr, das uns hoffentlich recht bald in die ersehnte Normalität führt.



„Wir müssen dranbleiben und tun das als Handwerkskammer für unsere Betriebe.“