Fachkräfte sind gefragt

Kommentar zum beschleunigten Verfahren des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes (FEG) in der DHZ 22/2020

Gute und leistungsfähige Fachkräfte zu gewinnen, steht bei den Handwerksbetrieben ganz oben auf der Agenda. Chancen bietet hier das Fachkräfteeinwanderungsgesetz (FEG), das den Firmen neue Möglichkeiten eröffnet. So können auch Fachkräfte aus Drittstaaten nach Deutschland kommen und in Teilen im Betrieb restqualifiziert werden. Das hat Charme und es scheint auch im Großen und Ganzen zu funktionieren. Die Kosten sind überschaubar und bürokratischer Aufwand sowie die Wartezeiten halten sich in Grenzen. Und das ist auch wichtig. Es nützt den Handwerksbetrieben nichts, wenn sie monatelang auf neue Mitarbeiter warten müssen. Deshalb gilt es darauf zu achten, dass sich kein bürokratisches Monster daraus entwickelt. Die sichere Übermittlung der Unterlagen ist hier ein ganz wichtiger Aspekt.

Doch trotz dieser weiteren Möglichkeit, muss im Handwerk die Ausbildung von Nachwuchskräften hochgehalten werden. Denn klar ist: Der Fachkräftemangel wird ein Thema für die Handwerksbetriebe bleiben und kann sicher nur in begrenztem Umfang mit ausländischen Fachkräften behoben werden.



 „Es gilt darauf zu achten, dass sich kein bürokratisches Monster daraus entwickelt.“