Konkreter bitte!

Kommentar zum Interview mit dem Bayerischen Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (DHZ 1/2)

Finanzielle Anreize für junge Meister, die gründen

 

Bayerns neuer Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hegt große Sympathien für das Handwerk. Das wird aus seinen Antworten im nebenstehenden Interview deutlich. Er weiß, welch wichtiger Anker der Wirtschaftszweig Handwerk für das Land Bayern ist. Zudem macht er deutlich, dass er den Meisterbrief als Herzstück des Handwerks betrachtet und Bayern mit der Aufstockung des Meisterbonus diese wichtige Höherqualifizierung auch in der Zukunft noch mehr fördern möchte. Das ist gut. Doch darüber sollte nicht vergessen werden, dass ein Studium für die Studierenden nach wie vor kostenfrei ist und der Staat Milliarden in die Hochschulen und Universitäten steckt. Das ist nicht in der Balance! Deshalb fordern wir die Gleichstellung von akademischer und beruflicher Bildung, gerade in Hinblick auf die finanzielle Ausstattung.

Dazu gehört ebenfalls die Förderung von Unternehmensgründungen junger Meister.  Denn diese Firmen sichern nicht nur die Versorgung in den Regionen, sie stehen auch für Arbeits- und Ausbildungsplätze. Eine Topberatung durch die Handwerkskammern ist zwar selbstverständlich, doch es braucht auch finanzielle Anreize für Gründer. Ganz konkret in Euro und Cent.





„Der Minister weiß, welch wichtiger Anker der Wirtschaftszweig Handwerk für das Land  Bayern ist.“