LKW Autobahn Maut
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Hardware-Nachrüstung von Nutzfahrzeugen in belasteten Städten

Handwerker- und Lieferfahrzeuge, wie etwa Fahrzeuge von Glaserbetrieben, Sanitärbetrieben oder Zustelldiensten, sind regelmäßig im Stadtverkehr unterwegs. Da sie hauptsächlich mit Dieselkraftstoff angetrieben werden, tragen sie zur Belastung der Innenstädte mit Stickstoffdioxid bei. Um die Luftqualität in besonders belasteten Städten zu verbessern, hat die Bundesregierung eine Förderlinie beschlossen zur Hardware-Nachrüstung von gewerblich genutzten leichten und schweren Handwerker-und Lieferfahrzeugen.

Gefördert wird die Nachrüstung von Handwerker- und Lieferfahrzeugen der Fahrzeugklassen N1 und N2 (zulässige Gesamtmasse zwischen 2,8 und 7,5 Tonnen), die vorwiegend in Innenstädten im Einsatz sind, die durch Stickoxidemissionen belastet sind. Damit richtet sich die Förderrichtlinie unter anderem an Betriebe mit Firmensitz in Augsburg und Umgebung.



Zuwendungsfähige Kosten sind:

  • System- und externe Einbaukosten der Nachrüstung von genehmigten Abgasnachbehandlungssystemen zur Reduzierung der Stickoxidemissionen.
  • Laufende Betriebskosten im Anschluss an die erfolgte Nachrüstung sind nicht förderfähig. 


Voraussetzungen:

  • Die Fahrzeugklasse muss N1 oder N2 (für die Güterbeförderung ausgelegte und gebaute Kraftfahrzeuge) entsprechen mit einer zulässigen Gesamtmasse von 2,8 bis 3,5 bzw. 3, 5 bis 7,5 Tonnen.
  • Das Fahrzeug muss einer der Schadstoffklassen der Stufe A und B .(Euro 3 und 4) oder einer der Schadstoffklassen Euro 5 und 6 zugeordnet sein.
  • Die geförderten Fahrzeuge müssen siginifikant in Städten mit hoher Schadstoffbelastung zum Einsatz kommen.
    (Antragsberechtigte Städte und Regionen)
  • Die Fahrzeuge müssen gewerblich genutzt werden.


Förderhöhe:

  • Kleine Unternehmen (weniger als 50 Mitarbeiter und max. 10 Mio € Umsatz bzw. Bilanzsumme) erhalten 60 % der zuwendungsfähigen Kosten.
  • Mittelgroße Unternehmen (weniger als 250 Mitarbeiter und max. 50 Mio. € Umsatz bzw. 43 Mio. € Bilanzsumme) erhalten 50 % der zuwendungsfähigen Kosten.
  • Große Unternehmen erhalten 40 % der zuwendungsfähigen Kosten.
  • Leichte Nutzfahrzeuge (bis 3,5 t): der Förderhöchstbetrag liegt bei 3800 Euro pro Fahrzeug bei Antragstellung bis zum 14.06.2019, danach max. 3000 Euro.
  • Schwere Nutzfahrzeuge (3,5 bis 7,5 t): der Förderhöchstbetrag liegt bei 5000 Euro pro Fahrzeug bei Antragstellung bis zum 14.06.2019, danach max. 4000 Euro.

Weitere Informationen zum Förderprogramm sowie die Förderrichtlinie finden Sie auf den Seiten der Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen (BAV): Informationsseite BAV

Bitte beachten Sie: Bei Antragstellung bis zum 14. Juni 2019 werden höhere Förderbeträge gewährt! Hier gelangen Sie zum Antragsportal easy-Online

Martin Melanie
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