HWK-Frühschoppen

Kommentar zum Handwerker-Frühschoppen (DHZ 23/17)

Das Format hat sich bewährt



Wenn eine Veranstaltung zum 16. Mal stattfindet, dann ist die Frage erlaubt, ob sie noch zeitgemäß ist. Beim Handwerker-Frühschoppen der HWK Schwaben ist dies eindeutig mit „Ja“ zu beantworten. Denn auch in diesem Jahr war die Beteiligung von Handwerksunternehmern und den Verantwortlichen aus der Politik sehr gut. Inzwischen ist dies ein fixer Termin. Als Hauptgeschäftsführer hat mich besonders gefreut, dass die Unternehmer auch den schnellen und unkomplizierten Kontakt zu den Fachleuten der Handwerkskammer genutzt haben und somit einen doppelten Profit hatten.

Derzeit ist das politische Geschehen im Land spannend und aufregend zugleich. Das Platzen der Jamaika-Sondierung, nun ein neuer Anlauf für eine GroKo oder zuletzt sogar Neuwahlen. Dabei können unser Land, die Wirtschaft und das Handwerk solche Hängepartien gar nicht brauchen. Themen wie die Steuergerechtigkeit, Migration, Infrastruktur, Energiewende, Bildung und viele weitere brennen dem Handwerk auf den Nägeln. Diese müssen angepackt und vor allen Dingen gelöst werden. Von den internationalen Aufgaben und Entscheidungen ganz abgesehen. An der demokratischen Pflicht zum Kompromiss ist schon etwas dran und die entscheidenden Köpfe in den Parteien in Bund und Land müssen sich dieser Verantwortung bewusst sein und – sie müssen sich dieser Verantwortung auch stellen.



"Derzeit ist das politische Geschehen im Land spannend und aufregend zugleich."