Kommentar zu Merci la France!

2017 - DHZ 13

50 Jahre deutsch-französischer Austausch



Es ist eine tolle Tradition – der deutsch-französische Lehrlingsaustausch hat auch nach fünf Jahrzehnten nichts von seiner Attraktivität verloren. Die zehn jungen schwäbischen Azubis, die vor kurzem von unseren Partnerkammern in Laval und Le Mans zurückkamen, können das nur bestätigen.

Auslandskontakte und noch mehr, Auslandserfahrungen, sind heute unverzichtbarer Teil unseres Berufslebens. Doch bei internationalen Austauschprogrammen wird in erster Linie an Studenten oder Hochschulabsolventen gedacht, weniger an junge Menschen mit einer beruflichen Ausbildung.

Schade - denn gerade im Handwerk bieten sich für junge Azubis und auch Gesellinnen und Gesellen beste Möglichkeiten in anderen Ländern Berufskollegen über die Schulter zu schauen oder aktiv in Handwerksunternehmen im Ausland mitzuarbeiten.

Tolle Angebote und auch Fördermittel sind vorhanden, doch scheuen sich oftmals die Azubis und ihre Ausbilder, diese zu prüfen und anzunehmen. Von zu viel Bürokratie, Sprachbarrieren und nicht zuletzt von Fehlzeiten innerhalb der Ausbildung ist die Rede. Das möchte ich so nicht gelten lassen. Unsere Handwerkskammer verfügt über eine eigene Mobilitätsberatung, die sich mit Austauschprogrammen und internationalen Aufenthalten perfekt auskennt und bei den anfallenden Formalitäten hilft.

Ich kann Sie nur ermuntern unseren Service zu nutzen und ihren Auszubildenden das Erlebnis "Ausland" zu ermöglichen. Es motiviert, es erweitert den Blickwinkel, es dient der Völkerverständigung und kommt den Unternehmen beim Umgang mit ausländischen Partnern zu Gute. Sagen Sie daher Ja zu Ausbildung ohne Grenzen.



„Ja, zu Ausbildung ohne Grenzen.“