Kommentar zu Trendwende? - Na, hoffentlich!

2017 - DHZ 17

Duale Ausbildung im Aufwind



Eigentlich sollten wir zufrieden sein. Zum Start ins Ausbildungsjahr kann das schwäbische Handwerk eine Steigerung bei den Neuverträgen verzeichnen. Ein sehr positives Signal, das auch auf die engagierte Nachwuchswerbung der Handwerkskammer und der handwerklichen Organisationen zurückzuführen ist. Sich jetzt zurückzulehnen und zu meinen, dass sich diese Entwicklung fortsetzen wird, ist ein Trugschluss. Deshalb muss es für alle Beteiligten heißen: „Weiter so mit der Nachwuchssicherung!“.

Der Erfolg des Wirtschaftszweigs Handwerk steht und fällt mit seinen Fachkräften zu tun. Über 80% der Beschäftigten im Handwerk verfügen über einschlägige Ausbildungen. Denn nur mit Experten können die komplexen, sehr individuellen Aufgaben gemeistert werden. Deshalb bleibt die Sicherung von Fachkräften nach wie vor ganz oben auf der Agenda der Handwerksunternehmen und der handwerklichen Organisationen. Keinesfalls dürfen wir nachlassen, weiter für unsere Berufe zu werben und junge Menschen für das Handwerk zu begeistern und zu gewinnen.

Die sich abzeichnende positive Trendwende in Richtung duale Ausbildung darf daher keine Momentaufnahme bleiben, sondern muss sich verstetigen und stabilisieren. Für die Unternehmen bedeutet dies, permanent daran zu arbeiten sich als Ausbilder zu empfehlen. Die Handwerkskammer unterstützt ihre Mitgliedsbetriebe dabei nach Kräften und wird die Kampagnen mit großem Engagement fortsetzen.

Denn in der Öffentlichkeit muss ankommen: Mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung im Handwerk steht jungen Menschen die Zukunft offen.



„Keinesfalls dürfen wir nachlassen, weiter für unsere Berufe zu werben und junge Menschen für das Handwerk zu begeistern und zu gewinnen.“