Kommentar zu Vorsorgen ist Pflicht

2015 - DHZ 24

Fit für die Zukunft

Ein kluger und gewissenhafter Kaufmann denkt voraus und sorgt vor. Das gilt auch für die Handwerkskammer, die realistisch die Zukunft planen und dafür gerüstet sein muss. Kostensteigerungen, wie eine Beitragserhöhung, sind nie willkommen. Wer möchte schon mehr bezahlen? Doch nach 13 Jahren war eine Anpassung erforderlich und lässt sich in konjunkturell florierenden Zeiten auch besser stemmen.

Die Herausforderungen, die wir als Kammer zu bewältigen haben sind enorm. Gerade im Bildungsbereich müssen wir Topangebote vorhalten, um unsere Betriebe aktiv in der Ausbildung (ÜLU) und der Fachkräftesicherung zu unterstützen. Investitionen in die Ausstattung unserer Bildungszentren sind daher unverzichtbar. Ebenso fordert die Integration von Flüchtlingen in den handwerklichen Arbeitsmarkt eine Erweiterung unseres Angebotes.

Ein weiterer wichtiger Aufgabenbereich ist die Unternehmensberatung. Bei technischen Neuerungen wie der Digitalisierung muss das Handwerk mit dabei sein und wir sehen unsere Aufgabe auch darin, dass wir die Firmen in diesen Prozessen begleiten und unterstützen. Dass sich die Arbeit unserer Berater für die Unternehmen auszahlt, zeigt sich am Beispiel der Firma Novoflow, die mit dem Coaching der HWK Schwaben mehrfach Preise, zuletzt den Exportpreis, erringen konnte. Ich kann Sie nur ermuntern, die Angebote der Handwerkskammer zu nutzen. Die Vorteile für die Betriebe und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter liegen auf der Hand.

 „Die Handwerkskammer muss die Zukunft realistisch planen und dafür gerüstet sein.“