Made in Germany. Das Original.

Kommentar zur Landessiegerfeier (DHZ 22/17)

Profis für die Praxis

 

Wenn einhundert Landessiegerinnen und Landessieger feiern, dann ist Stimmung angesagt. So auch bei der Landessiegerfeier in Augsburg. Zuvor hatten allerdings die besten bayerischen Junghandwerker durch beeindruckende Leistungen die Juroren überzeugen müssen. Dass wir Schwaben achtzehn Landessieger stellen, macht mir persönlich große Freude. Es ist ein Indiz dafür, dass die handwerklichen Ausbildungsbetriebe auf einem hervorragenden Niveau arbeiten und es in unserer Region Nachwuchskräfte gibt, die es richtig „drauf haben“. Sie sind Vorbilder für junge Menschen, die sich für eine duale Ausbildung entscheiden und damit eine positive Grundlage für ihre berufliche Entwicklung nehmen.

Erfreulich ist auch, dass die Zahl der Ausbildungsverträge zunimmt und wir in Schwaben deutlich über dem bayerischen Durchschnitt liegen. Die Unternehmen sind dringend auf diese Fachkräfte angewiesen, denn sie brauchen fähige junge Menschen, die in der Lage sind, die anstehenden Veränderungen im Handwerk mitzugestalten. Die Digitalisierung hat in den meisten Gewerken Einzug gehalten und diese modernen Techniken wollen beherrscht sein. Kollege Computer ist also ständig mit dabei. Damit die digitalen Anwendungen jedoch effizient sind, müssen vorab die manuellen, eben die handwerklichen Fähigkeiten beherrscht werden. Nur so kommen Originale „made in Germany“ raus

 



“ Dass wir Schwaben achtzehn Landessieger stellen macht mir persönlich große Freude.“