Meister! Ja!

Kommentar zur Meisterpflicht (DHZ 21/2019)

Politik geht in die richtige Richtung

 

Die Wiedereinführung der Meisterpflicht für zwölf Gewerke ist auf dem parlamentarischen Weg. Gut so! Die verantwortlichen Politiker haben endlich erkannt, dass bei der Novellierung der Handwerksordnung (HwO) 2004 falsche Entscheidungen getroffen wurden, und nun bessern sie nach. Es ist grundsätzlich positiv, wenn aus Fehlern gelernt wird und diese dann revidiert werden – auch wenn es 15 Jahre gedauert hat. Dem Handwerk, den Verbrauchern und der Wirtschaft wird diese Entscheidung guttun.

 

Denn Meister tragen als Unternehmer entscheidend zu wirtschaftlicher Stabilität bei, sie sichern Arbeits- und Ausbildungsplätze und stehen für Qualität der handwerklichen Leistungen. Aktive, innovative und engagierte Unternehmen sind das Lebenselixier unserer Volkswirtschaft. Diese bleibt jedoch nur dann stabil, wenn es gelingt, jungen Menschen ein gutes Handwerkszeug für das Unternehmertum zu geben und sie für die Selbständigkeit zu begeistern. Meisterinnen und Meister im Handwerk werden in ihrer Weiterbildung darauf perfekt vorbereitet. Sie werden zu fähigen und innovativen Experten herangebildet, die dann den Mut haben, sich den Herausforderungen des Marktes zu stellen. Die jungen Meisterinnen und Meister, die in Kempten ihre Urkunden erhalten haben, sind bestens vorbereitet, die handwerkliche Zukunft in Schwaben mitzugestalten.





„Meisterinnen und Meister werden zu fähigen und innovativen Experten herangebildet, die dann den Mut haben, sich den Herausforderungen des Marktes zu stellen.“