Mut zur Ausbildung

Kommentar zur Sicherung von Fachkräften (DHZ17/2021)

Die Handwerksunternehmen in Schwaben stehen zur Ausbildung und betreiben so aktive Zukunftssicherung. Das erfordert Mut in wirtschaftlich stürmischen Zeiten. Gerade jetzt ist es wichtig nach vorne zu blicken. Dazu gehört im besonderen Maß die Sicherung von Fachkräften. Experten im Handwerk sind auf dem Arbeitsmarkt rar. Deshalb muss es im ureigensten Interesse eines jeden Betriebs sein, auszubilden und sich die eigenen Fachkräfte konsequent aufzubauen.
Das Handwerk arbeitet individuell und nicht von der Stange. Die Mitarbeiter sind daher grundlegend wichtig für unseren Wirtschaftszweig und dessen Stabilität. Denn handwerkliche Arbeiten sind nur in Teilen automatisierbar. Ich appelliere daher an die Unternehmen die Ausbildung hochzuhalten. Das ist eine gute und sinnvolle Investition in die Zukunft.
Die Coronakrise hat in vielen Firmen die Planungen durcheinandergewirbelt. Dennoch halten die Betriebe an der Ausbildung fest und setzen alles daran, Jugendliche für das Handwerk zu gewinnen und im Handwerk zu halten. Wie so oft zeigt sich, dass das Handwerk in Krisenzeiten Stabilität bietet und Arbeitsplätze sicher sind. Das ist ein wichtiges Argument für eine Ausbildung im Handwerk.

 „In wirtschaftlich schwierigen Zeiten auszubilden erfordert Mut.“