Neues auf traditionellem Boden

Kommentar zu 3D-Betondruck (DHZ 23/2020)

Da sag mal einer, dass Innovation nur in der Großindustrie stattfindet. Was die jungen schwäbischen Unternehmer Rupp mit 35 Mitarbeitern hier auf den Weg bringen, ist spannend. Auf dem traditionellen Boden des Handwerks kommt eine neue Technik zum Einsatz, die in die Zukunft weist und die Angebotspalette des Bauhandwerks noch vielfältiger macht. Interessant ist, dass auch kleinere Unternehmen diese Technik fallbezogen einsetzen können, weil eine solche Anlage auch gemietet werden kann.

Doch „nur“ mit Programmieren, 3D-Betondrucker und schicker, digitaler Planung wird es auch in der Zukunft nicht getan sein. Es braucht die handwerkliche Expertise und das klassische Know-How des Bauhandwerks. Jetzt muss es darum gehen, dass diese Kombinaton aus neuer Technik und bewährter handwerklicher Ausbildung bei den Nachwuchskräften ankommt und bei jungen Menschen die Freude an den Bauberufen und ihren erweiterten Möglichkeiten fördert.

„Es braucht auch weiterhin die handwerkliche Expertise und das klassische Know-How des Bauhandwerks.“