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Nur Mut - Jetzt noch Ausbildungsplatz sichern

Pressemitteilung

Der Sommer der Berufsausbildung 2021 bietet noch viele Infomöglichkeiten und Ausbildungsplätze im Handwerk gibt es auch noch



Die Coronapandemie hat auf dem Ausbildungsmarkt deutliche Spuren hinterlassen. Durch die Lockdowns sowie die zahlreichen Einschränkungen fehlt vielen Schulabgängern die wichtige Phase der Berufsorientierung. Die Schüler hatten in dieser Zeit so gut wie keine Möglichkeit, sich bei Berufsinformations- oder Jobbörsen zu informieren. Manche wissen vielleicht immer noch nicht, was sie im Anschluss an ihren Schulabschluss machen wollen. Schulinfotage oder auch Tage der offenen Tür in den Betrieben fanden nicht statt. Auch Praktika waren so gut wie nicht möglich. Absolventen und Betriebe haben so kaum zueinander gefunden. Mit digitalen Veranstaltungen wurde versucht gegen zu steuern, doch der persönliche Kontakt, die praktische Erfahrung und Präsenzveranstaltungen sind erfahrungsgemäß erfolgreicher.

Jetzt noch Praktika machen – es gibt noch offene Stellen

Nun stehen manche Absolventen, die obendrein ein anstrengendes Schuljahr hinter sich haben, mit leeren Händen da. Sie wissen nicht, welchen Beruf sie ergreifen wollen, sie haben nichts ausprobieren können und einen Ausbildungsvertrag haben sie auch noch nicht in der Tasche. „Das ist eine schwierige Situation für die betroffenen Jugendlichen. Doch noch ist nichts verloren,“ macht Anette Göllner, Leiterin der Berufsausbildung bei der Handwerkskammer für Schwaben (HWK), Mut. Mehr denn je sei jetzt persönliches Engagement gefragt. Sie empfiehlt den Schulabgängerinnen und Schulabgängern direkt auf die Betriebe zuzugehen und nach einem Ausbildungsplatz zu fragen. „Handwerksbetriebe sind da sehr pragmatisch,“ sagt sie und wirbt dafür, die großen Ferien zu nutzen und noch Praktika zu machen. Dafür sei es nicht zu spät. In der Internetbörse der HWK Schwaben sind schwabenweit aktuell rund 700 Angebote für Praktika eingetragen. „Diese Chance sollten Jugendliche auf jeden Fall nutzen und wenn es passt gleich einen Ausbildungsvertrag abschließen,“ rät Göllner. Aber auch ohne Praktikum ist eine Ausbildung möglich. „Unserer Erfahrung nach begleiten die Ausbildungsbetriebe ihre Azubis, die kein Praktikum machen konnten auch enger und versuchen gemeinsam Hürden abzubauen.“ Jugendliche, die sich nicht sicher sind und Zeit gewinnen wollen, haben vielleicht auch die Idee noch auf der Schule zu bleiben und eine Schleife zu drehen. „Das,“ so die Bildungsexpertin, „ist nur die zweitbeste Lösung.“

Handwerkskammer bietet vielfältige Hilfen an

Damit noch junge Menschen den Weg in die handwerkliche Ausbildung finden, ist die Handwerkskammer sehr aktiv und zieht alle Register. „Unsere Berater sind bis zum letzten Tag in Kontakt mit den Schulen und informieren die Jugendlichen in den Abschlussklassen zu den Ausbildungsberufen im Handwerk. Unser Nachwuchswerbeteam schwärmt aus, um aufzuholen, was aufzuholen geht,“ beschreibt Göllner das Engagement der HWK Schwaben.

Unter dem Stichwort „Sommer der Berufsausbildung 2021“ bietet die Handwerkskammer für Schwaben (HWK) eine Reihe von Veranstaltungen an. Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte können sich dort informieren. Die Aktionen und Angebote sowie die Kontaktdaten finden Interessierte unter www.hwk-schwaben.de/sommerderberufsausbildung

Für Handwerksbetriebe hält die Kammer spezielle Beratungs- und Vermittlungsangebote bereit. Erstausbilder werden dabei von den Ausbildungsberatern besonders unterstützt. Ziel ist es, dass möglichst viele Ausbildungsverhältnisse für das kommende Ausbildungsjahr 2021/22 abgeschlossen werden.

Wer noch unversorgt ist, dem empfehlen wir die Lehrstellenbörse der HWK Schwaben www.lehrstellenboerse-schwaben.de Dort sind momentan weit über 800 Ausbildungsplatzangebote schwabenweit zu finden.

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