HWK Schwaben

Ohne duale Ausbildung keine Fachkräfte von morgen

Pressemitteilung

(hh) Berufliche Bildung war das Hauptthema des politischen Dialogs zwischen dem Präsidenten der Handwerkskammer für Schwaben (HWK) Hans-Peter Rauch, HWK-Hauptgeschäftsführer Ulrich Wagner und dem Kreisrat im Kreistag des Landkreises Oberallgäu sowie Bundestagskandidat Stephan Thomae (FDP).

 

Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die berufliche Bildung. Die Auftragsbücher sind in allen Gewerken gut gefüllt. Aber das Handwerk benötigt mehr Fachkräfte und Auszubildende um die Aufträge sach- und fachgerecht zu erledigen. Dafür muss dringend die duale Ausbildung in Betrieb und Schule gestärkt werden. „Fördergelder des Bundes dürfen nicht nur an die Hochschulen fließen“ stimmen Hans-Peter Rauch und Ulrich Wagner im Gleichklang ein. „Es kann nicht sein, dass Universitäten und Hochschulen eklatant mehr Fördergelder erhalten als die berufliche Bildung. Hier muss ein Ausgleich geschaffen werden.“ ergänzt Hans-Peter Rauch. Vor allem die beruflichen Bildungseinrichtungen (BTZ) im Handwerk müssen finanziell besser ausgestattet werden, um eine qualitativ hochwertige Ausbildung weiter zu gewährleisten.

 

Das Streben nach immer höheren Bildungsabschlüssen hat dazu geführt, dass heute rund 60 Prozent aller Jugendlichen eines Jahrgangs nach der Schule ins Studium gehen, noch vor 10 Jahren starteten so viele junge Menschen eine duale Ausbildung. Hier ist dringend ein Umdenken gefragt, wenn wir nicht in einen enormen Fachkräftemangel hineinlaufen wollen. Die Auftragslage im Handwerk ist hervorragend. Und das muss auch so bleiben. Aber „ohne Auszubildende und zukünftige Fachkräfte wird unsere gesamte Wirtschaft ausgebremst. Nicht nur das Handwerk“ stimmt Stephan Thomae mit ein.

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