Optimismus - ja aber ...

Kommentar zur Handwerkskonjunktur III/17 ( DHZ 21/17)

Wirtschaft braucht tragfähige Regierung



Gute Konjunkturmeldungen  aus dem schwäbischen Handwerk sind inzwischen zum Dauerbrenner geworden. Die Auftragslage ist überzeugend hoch, die Unternehmen arbeiten auf Hochtouren und 93 Prozent der Firmen blicken mit Zuversicht auf die nächsten Monate. Alles bestens – könnte man meinen. Doch schnell kann sich die Stimmung in der Wirtschaft drehen. Gerade der Binnenmarkt, der für das Handwerk eine große Bedeutung hat, reagiert sehr sensibel auf politische Einflüsse. Es hängt daher viel von einer raschen und tragfähigen Regierungsbildung in Berlin ab. Eine nicht zu unterschätzende Wirkung auf die Konjunktur unserer Handwerksbetriebe geht auch vom Export aus. Ein beträchtlicher Teil der schwäbischen Handwerksbetriebe arbeitet als Zulieferer der Industrie. Veränderungen im Außenhandelsgeschäft kommen bei diesen Firmen unmittelbar an. Das alles sind Unwägbarkeiten, die sich auf Wachstum und Beschäftigung auswirken können und die wir bei aller Freude über die gute Handwerkskonjunktur im Hinterkopf haben müssen.



„Es hängt daher viel von einer raschen und tragfähigen Regierungsbildung in Berlin ab.“