Schritt für Schritt

Kommentar zur Integration von Geflüchteten in die schwäbischen Handwerksbetriebe (DHZ 24/2019)

Schritt für Schritt



Die Integration von Geflüchteten braucht einen langen Atem. Schwäbische Handwerksunternehmen, die sich dieser Aufgabe stellen, können davon ein Lied singen. Tagtäglich müssen Engagement, Geduld und Verständnis aufgebracht werden, Menschen, die die duale Ausbildung in unserem Sinne überhaupt nicht kennen, erfolgreich durch unser System zu begleiten. Die Abstimmung mit den zuständigen Behörden läuft nicht immer rund und die Betriebe müssen zusätzlich zu ihren normalen Aufgaben noch weitere Herausforderungen bewältigen. Die Fachleute der Handwerkskammer raten daher den Firmen ganz genau darauf zu achten, welche Vorkenntnisse ihr künftiger Azubi mit Flüchtlingshintergrund mitbringt. Ein Blick auf die Bleibeperspektive ist wichtig. Es ist keinem geholfen, weder den Firmen noch den jungen Menschen, sich einzig aus sozialen Aspekten heraus auf solche Ausbildungsverhältnisse einzulassen. Ausbildung hat ganz klar das Ziel die Gesellenprüfung zu bestehen und qualifizierte Nachwuchskräfte für das Handwerk heranzubilden.





"Ausbildung hat ganz klar das Ziel die Gesellenprüfung zu bestehen und qualifizierte Nachwuchskräfte für das Handwerk heran zu bilden."