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Schwäbisches Handwerk weiter auf Erfolgskurs

Pressemitteilung

Dritte Quartalsumfrage 2018 der Handwerkskammer für Schwaben



(koh) Die Lage in den schwäbischen Handwerksbetrieben ist von breitem Optimismus geprägt. Die Auftragsbücher sind prall gefüllt. Und auch wenn die Umsatzentwicklung etwas an Schwung eingebüßt hat, erwartet die Mehrheit der befragten Unternehmen auch in den kommenden Monaten eine positive Geschäftsentwicklung. Ulrich Wagner, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Schwaben (HWK): „Das derzeitige konjunkturelle Hoch ist sehr erfreulich. Die Politik darf sich auf diesen Erfolgen aber nicht ausruhen und hoffen, dass alles so weiterläuft. Wir erwarten, dass die Politik die anstehenden Probleme und Sachfragen beherzt angeht und praktikable Lösungen liefert, z.B. bei den drohenden Fahrverboten für Dieselfahrzeuge. Jetzt, da die Steuereinnahmen nur so sprudeln muss die Bundesregierung endlich ihre Blockadehaltung in der Steuerpolitik aufgeben und eine deutliche Entlastung von Betrieben und Beschäftigen auf den Weg bringen.“



Bau und Ausbau hochzufrieden



Quer über alle Branchen beurteilen 94 % der befragten Betriebe ihre wirtschaftliche Lage mit gut oder befriedigend. Lediglich 6 % geben eine schlechte Bewertung ab. Damit setzt sich der Höhenflug im schwäbischen Handwerk weiter fort. Im Vergleich der Handwerksbranchen liegen die Bau- und Ausbauhandwerke an der Spitze. Im Bauhauptgewerbe sind 99 % und im Ausgewerbe sind 96 % mit ihrer Geschäftslage zufrieden. Auch die anderen Gewerke melden positive Werte.



Umsatzentwicklung verliert etwas an Schwung – Auftragsbücher weiter voll  



Die Umsatzentwicklung ist nicht mehr ganz so kraftvoll. 22 % der befragten Unternehmen melden ein Umsatzplus, noch vor drei Monaten waren es 28 %. Die Auftragsbücher sind weiter gut gefüllt. Die Reichweite der Auftragsbestände liegt wie schon im Vorquartal bei 9,7 Wochen. Gegenüber dem Vorjahr ist das eine Steigerung von immerhin zwei Wochen. Die Handwerks-unternehmen können sich über viele weitere Neuaufträge freuen. 23 % verzeichnen ein Auftragsplus. 65 % berichten über stabile Zahlen bei den Auftragseingängen. Um die vielen Aufträge abzuarbeiten, steigt auch der Bedarf an Fachkräften. 19 % der Betriebe haben zusätzliche Mitarbeiter eingestellt.



Optimistischer Ausblick



Die Betriebe blicken zuversichtlich ins vierte Quartal. 16 % der Betriebe gehen davon aus, dass sich ihre Geschäftslage verbessern wird. Weitere 78 % sehen für ihr Unternehmen keine Veränderung. Lediglich 6 % glauben an eine Verschlechterung. Was die Umsätze betrifft, erwarten 89 % der Unternehmen eine gleichbleibende oder sich verbessernde Entwicklung. Die Sicherung von Fachkräften bleibt ein wichtiges Thema. 92 % planen, die Zahl ihrer Beschäftigten konstant zu halten oder zusätzliche Mitarbeiter einzustellen.

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