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Stabile Handwerkskonjunktur auf hohem Niveau

Pressemitteilung

Dritte Quartalsumfrage 2017 der Handwerkskammer für Schwaben

 

(koh) Im schwäbischen Handwerk läuft es weiter rund. Trotz nachlassendem Schwung bei der Umsatzentwicklung ist die Stimmung unverändert positiv. Die Auftragsbücher sind gut gefüllt. Und auch die Erwartungen für die nächsten Monate sind sehr zuversichtlich. Die Unternehmen gehen weiterhin von einer zufriedenstellenden Geschäftslage aus. Ulrich Wagner, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Schwaben (HWK) gibt zu bedenken: „Für eine weitere positive wirtschaftliche Entwicklung sind stabile Regierungsverhältnisse in Berlin ausschlaggebend. Längst überfällige Themen wie eine Steuerreform, die vor allem den Mittelstand entlastet, sowie umfassende Investitionen in die Infrastruktur – Stichwort Breitbandausbau und Verkehr – müssen zügig umgesetzt werden.“



Zufriedenheit auf breiter Front

Die Lage in den schwäbischen Handwerksunternehmen ist nach wie vor von großem Optimismus geprägt. Quer über alle Branchen beurteilen 92 % der befragten Betriebe ihre wirtschaftliche Situation mit gut oder befriedigend. Damit wird exakt der Wert des Vorquartals erreicht. Lediglich 8 % der Unternehmen sind derzeit mit ihrer Geschäftsentwicklung unzufrieden. Im brancheninternen Vergleich liegen die Nahrungsmittelgewerke sowie die Bauhandwerke an der Spitze.

 

Dicke Auftragspolster

Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist unvermindert hoch. 15 % der Unternehmen haben Mitarbeiter eingestellt, das sind vier Prozentpunkte mehr als noch vor drei Monaten. Gleichzeitig ist in 9 % der Unternehmen die Zahl der Mitarbeiter gesunken.  Die Fachkräftesicherung steht weiter ganz oben auf der Agenda der schwäbischen Handwerksunternehmen. Verstärkt wird daher bei den Firmen ausgebildet. Das Plus an Neuverträgen beträgt derzeit stattliche 8%. Insgesamt lässt die wirtschaftliche Dynamik allerdings etwas nach. Dies betrifft sowohl die Zahl der Auftragseingänge als auch die Umsatzentwicklung. Aktuell melden 21 % der Firmen ein Umsatzplus, im Vorquartal waren es noch 31 %. Die Auftragsbücher sind jedoch weiter prall gefüllt. Die Reichweite liegt bei 7,7 Wochen und damit über dem Wert des Vorjahres mit 7,4 Wochen. Der Spitzenwert des Vorquartals (8,4 Wochen) wird allerdings nicht mehr erreicht.

Unter den vier schwäbischen Teilräumen hat in diesem Quartal das Allgäu die Nase vorn. 96 % der dortigen Unternehmen bewerten ihre geschäftliche Situation mit gut bzw. befriedigend. Nordschwaben (92 %), Donau-Iller (92 %) und die Region Augsburg (89 %) und melden aber auch noch ausgezeichnete Werte.

 

Zuversicht für die kommenden Monate

Die Handwerksunternehmen gehen mit positiven Erwartungen ins letzte Quartal des Jahres, so dass auch weiterhin mit einem positiven Konjunkturverlauf zu rechnen ist. 93 % der Betriebe gehen von einer zufriedenstellenden Geschäftsentwicklung aus. Knapp 20 % rechnen mit steigenden, weitere 67 % mit konstanten Umsätzen. Auch die Beschäftigungsperspektiven werden erfreulich gut eingeschätzt. Über 90 % wollen ihre Mitarbeiterzahl halten oder zusätzliches Personal einstellen. 

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