Unersetzlich und Gold wert

Kommentar zur Meisterfeier 2021 (DHZ 21/2021)

Endlich wieder eine klassische Meisterfeier! Es ist ein gutes Gefühl, den Meisterinnen und Meistern des Jahrgangs 2021 wieder Wertschätzung im Rahmen einer festlichen Feier entgegenzubringen, auch wenn letztes Jahr die Übergabe der Meisterbriefe im Autokino prima angekommen ist.

Respekt und Anerkennung hat sich diese Elite des Handwerks unbedingt verdient. Denn unter den schwierigen Coronabedingungen haben sie sich mit Riesenengagement, finanziellem Einsatz und meist auch neben der regulären Arbeit ihren Meisterbrief erarbeitet. Beachtenswert ist auch, dass die Zahl der Meisterinnen von Jahr zu Jahr steigt. 17 % der Absolventen sind Frauen. 

Für das Handwerk und die gesamte Wirtschaft sind diese bestens ausgebildeten Fachleute Gold wert. Denn Meisterinnen und Meister tragen als Unternehmer entscheidend zu wirtschaftlicher Stabilität bei, sie sichern Arbeits- und Ausbildungsplätze und stehen für Qualität der handwerklichen Leistungen. Aktive, innovative und engagierte Unternehmen sind das Lebenselixier unserer Volkswirtschaft. Diese bleibt jedoch nur stabil, wenn es gelingt, jungen Menschen ein gutes Handwerkszeug für das Unternehmertum zu geben und sie für die Selbständigkeit zu begeistern. Meisterinnen und Meister im Handwerk werden in ihrer Weiterbildung darauf vorbereitet. Sie werden zu fähigen und innovativen Experten herangebildet.

 

„Meisterinnen und Meister tragen als Unternehmer entscheidend zu wirtschaftlicher Stabilität bei, sie sichern Arbeits- und Ausbildungsplätze und stehen für Qualität der handwerklichen Leistungen.“