Uniklinik macht Region gesund

Kommentar zur Zukunftssicherung (DHZ 5 - 2018)

Die geplante Uniklinik in Augsburg ist ein großer Wurf für die medizinische Versorgung in Schwaben und eine respektable Aufwertung der gesamten Region. Sie ist aber viel mehr. Sie ist auch eine Riesenchance für die Wirtschaft und für das Handwerk. Bereits während der Bauphase von Institutsgebäuden oder der umgreifenden Infrastruktur wie privater Wohnungen werden Betriebe vor Ort Aufträge erhalten. Die Uniklinik, und alles, was daran hängt, wird so zum Konjunkturprogramm für Schwaben. Die vielen Menschen, die auf dem Medizincampus arbeiten, brauchen aber darüber hinaus auch in vielen Facetten ein attraktives Versorgungsangebot.

 

Neben den klassischen Handwerken wie Nahrungsmittel, Friseuren oder Betriebe des Innenausbaus, sind auch Firmen mit einem speziellen Leistungsangebot gefragt. Unternehmen, zum Beispiel aus dem Bereich der Chirurgietechnik, könnten sich im Umfeld der Uniklinik ansiedeln und so wiederum Arbeits- und Ausbildungsplätze generieren. Diese Perspektiven machen richtig Freude, wenn, ja wenn nicht das Damoklesschwert des Fachkräftemangels auch über dem schwäbischen Handwerk schweben würde. Denn wer soll die kommenden Aufträge qualitativ hochwertig ausführen, wenn den Handwerksbetrieben die Fachkräfte ausgehen? Deshalb dürfen wir nicht einen Moment nachlassen für die Ausbildung im Handwerk zu werben. Für die Unternehmen bedeutet dies, nicht nur ein attraktiver Anbieter zu sein, sondern für Nachwuchskräfte ein attraktiver Arbeitgeber.



„Die Uniklinik, und alles was daran hängt, wird nun zum Konjunkturprogramm für Schwaben.“