Was denn noch?

Kommentar zu Maut ab 7,5 t (DHZ 12 - 2018)

Maut ab 7,5 t ist reine Bürokratie

 

Jetzt platzt mir der Kragen! Kaum ein Gespräch mit politischen Repräsentanten vergeht, ohne dass diese Damen und Herren das hohe Lied auf den Mittelstand trällern. Bei genauem Hinsehen müssen diese Bekenntnisse dann in die Kategorie Sonntagsreden eingeordnet werden. Denn momentan trifft es den Mittelstand und unsere Handwerksbetriebe hart. Mit der Erweiterung der Maut für Bundesstraßen und Fahrzeuge ab 7,5 t wird den Unternehmen erneut eine bürokratische Last aufgehalst, die nur eines macht: Verdruss, Arbeit und Kosten. Was soll das?

 

Das Handwerk hat wie ein Löwe gegen dieses Gesetz gekämpft und auch durchaus positive Signale erhalten. Sinn macht die neue Regelung nicht. Muss es sein, dass kleinere Betriebe, die hin und wieder Bundesstraßen befahren, mit dem Einbau von On-Board-Units traktiert werden und somit Unternehmen wie Speditionen gleichgesetzt werden? Nein, es muss nicht sein, denn richtig viel Geld kann der Staat an diesen Firmen nicht verdienen. Und während ich noch damit hadere, dass bei uns so oft alle über einen Kamm geschoren werden, taucht am Horizont schon die nächste Gefahr auf – die EU-Tachografenpflicht. Ja was denn noch alles?





“Mit der Maut für Bundesstraßen wird den Unternehmen erneut eine bürokratische Last aufgehalst, die nur eines macht: Verdruss, Arbeit und Kosten.“