Wenn fördern, dann richtig!

Kommentar zu den richtigen Förderprogrammen für Betriebe in Sachen Klimaschutz (DHZ 17/2020)

Es ist gut und richtig, wenn das Augenmerk der Politik wieder mehr auf weitere Themen fokussiert. Dazu gehören unbedingt der Klimaschutz und die Verringerung des Verbrauchs fossiler Brennstoffe. Diese endlichen Materialien sind im äußersten Fall noch für eine Übergangsfrist einsetzbar. Für die Zukunft sind sie nicht mehr verfügbar. So ist es klug von der Bayerischen Staatsregierung auf die Sonne zu setzen. Sie schickt keine Rechnung und ist CO² neutral.

Dass der Freiwilligkeit bei den Unternehmen und Bürgern ein wenig nachgeholfen werden muss, haben wir auch schon bei anderen, politisch gewollten Maßnahmen erlebt.

Anreize und Förderprogramme können da wahre Wunder tun. Doch sie müssen rundum passen: für die Unternehmen und Bürger, die künftig verpflichtet werden sollen, auf ihre Neubauten Solaranlagen zu installieren. Sie müssen aber genauso passen für die Firmen, unsere Handwerksbetriebe, die im Nachgang solche Anlagen installieren und warten müssen. Langfristigkeit, Planbarkeit und eine entsprechende finanzielle Ausstattung sind hier unverzichtbar. Dann können auch die gewünschten Effekte in Bezug auf den Klimaschutz, eine massive Reduzierung der CO²-Werte und die Belebung der Wirtschaft erreicht werden. Im Moment gibt es nur Absichtserklärungen, jetzt müssen diese Vorstellung auch mit Inhalten gefüllt werden, die für alle passen. „Bayern – Sonnenland“ – ja das wäre eine tolle Sache. Bei schönen Worten darf es aber nicht bleiben.



„Anreize und Förderprogramme müssen rundum passen, damit sie auch die gewünschten Effekte erzielen.“