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Wenn Bäcker und Metzger fehlen

Pressemitteilung

Studie im Unterallgäu erstellt Leitfaden und zeigt Unterstützungsmöglichkeiten auf

 

(koh) Bäcker und Metzger erfüllen als Nahversorger für Waren des täglichen Bedarfs gerade im ländlichen Raum eine wichtige Funktion. Darüber hinaus sind sie zentrale Kommunikationsorte und beleben das soziale Miteinander. Die Bedingungen für diese Geschäfte werden indes schwieriger: Vor allem Bäckereien geraten durch die Backshops der Discounter stark unter Druck. Dem eigenen Laden ein unverwechselbares Gesicht geben und sich durch Qualität positiv abheben, das sind zwei der Faktoren, mit der sich Nahversorger erfolgreich am Markt positionieren können.



Persönliches Engagement und guter Standort zahlen sich aus

In einer Pilotstudie im Landkreis Unterallgäu haben Forscher der Universität Augsburg bei Bäckern, Metzgern und Inhabern von Dorfläden nachgefragt, welche Erfolgsrezepte sie haben, aber auch welche Kardinalfehler man unbedingt vermeiden sollte. Beauftragt wurde die Studie vom Landratsamt Unterallgäu, ProNah e.V., der IHK Schwaben sowie der HWK Schwaben und der Kreishandwerkerschaft Memmingen-Mindelheim. Ohne großes persönliches Engagement und die Einbindung in die örtliche Gemeinschaft, z.B. durch Mitarbeit in Vereinen, werde es schwierig, sich dauerhaft zu etablieren, so das Fazit der Forscher. Aber auch ein guter Standort mit Parkplätzen, freundliches, gut ausgebildetes Personal und die Ergänzung durch Dienstleistungen wie eine Postfiliale oder Catering ist entscheidend, um finanziell zu überleben. Ebenso muss die Kommunikation zwischen Betrieb und Kommune funktionieren, ideelle Unterstützung ist genauso wichtig wie konkrete Hilfestellungen z.B. bei einer Erweiterung.



Handlungsempfehlungen für Betriebe sind übertragbar

Die Ergebnisse der Studie zielen nicht nur auf das Unterallgäu ab, sondern gelten unabhängig vom Einzelfall für alle Regionen in Schwaben. Ulrich Wagner, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Schwaben. „Unsere betriebswirtschaftlichen Berater sind in ganz Schwaben unterwegs und beraten Nahrungsmittelhandwerker zu allen Fragen der Unternehmensführung. Die von uns mitfinanzierte Nahversorgerstudie samt Leitfaden ist dabei ein wichtiger Baustein, um die Situation von Bäckern und Metzgern zu analysieren und gezielt Handlungsempfehlungen abzuleiten.“



Die Studie samt Leitfaden für Nahversorger steht online zum Download zur Verfügung unter: www.hwk-schwaben.de/nahversorgung.

Kohler_Baerbel
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