HWK Schwaben

Ulrich Wagner, Hauptgeschäftsführer der HWK Schwaben kommentiert die aktuellen KonjunkturdatenBeherzte und zügige Reformen

Die aktuellen Konjunkturdaten aus dem schwäbischen Handwerk zeichnen ein unbefriedigendes Bild. Vor allem der Blick auf die nähere Zukunft fällt bei unseren Mitgliedsbetrieben äußerst skeptisch aus. Von den anfänglich großen Erwartungen und Hoffnungen in die neue Regierung ist nicht allzu viel übrig geblieben.
Die Sozialstaatsreform - so sie denn auch wirklich umgesetzt wird - ist ein Schritt in die richtige Richtung. Der Dschungel an verschiedenen Förderungen und Zuständigkeiten muss gelichtet werden. Hier lässt sich sehr viel Geld sparen und Bürokratie abbauen, wie in vielen anderen Bereichen auch.
Sozialleistungen und die Ausgabenseite des Staates insgesamt müssen verstärkt in den Fokus genommen werden. Strukturen und die Sinnhaftigkeit verschiedener Ausgaben und Förderungen müssen infrage gestellt und überdacht werden. Es ist wichtig, dass die Bundesregierung beherzt und zügig vielfältige Reformen angeht. Und eine leistungsfähige Wirtschaft muss dabei stets im Mittelpunkt stehen.



„Strukturen und die Sinnhaftigkeit verschiedener Ausgaben müssen überdacht werden.“

Sascha Schneider

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