Akademiefeier 2018
HWK Schwaben

Ganz oben auf der Karriereleiter

Pressemitteilung

51 Absolventen schließen Weiterbildung zum Geprüften Betriebswirt und zum Geprüften Kaufmännischen Fachwirt nach der Handwerksordnung (HwO) erfolgreich ab

 

(treu) „Der Nationalmannschaft sind Sie bereits einen gehörigen Schritt voraus“, freute sich augenzwinkernd HWK-Hauptgeschäftsführer Ulrich Wagner. „Denn Sie stehen heute schon auf dem Siegertreppchen“, und spielte so auf das Ausscheiden des DFB-Teams bei der WM in Russland an. Bei einer Feierstunde im Servicezentrum der HWK wurden den Geprüften Betriebswirten (HwO) sowie den Geprüften Kaufmännischen Fachwirten (HwO) ihre Urkunden überreicht. Hans-Peter Rauch, Präsident der Handwerkskammer für Schwaben (HWK) gratulierte in seiner Festansprache den erfolgreichen Teilnehmern und zeigte auch die beruflichen Perspektiven auf: „Mit dem Geprüften Betriebswirt (HwO) steht der Weg an die Hochschulen zu einem vollwertigen Studium offen.“ Die Akademie der HWK Schwaben gehört zu den größten und traditionsreichsten Weiterbildungseinrichtungen dieser Art in Deutschland. Bei der Akademiefeier waren rund 150 Gäste anwesend.

Klassische Fortbildung für das mittlere Management

Kammerpräsident Rauch stellte auch die Bedeutung einer hohen beruflichen Qualifikation für den unternehmerischen Erfolg hervor: „Sie sind nun definitiv in der Lage, Leitungsaufgaben zu übernehmen und auch über das Tagesgeschäft hinaus die richtigen strategischen Entscheidungen zu treffen, die für den langfristigen Erfolg eines Unternehmens notwendig sind.“ Der Abschluss sei heute so attraktiv, dass auch Teilnehmer aus anderen Wirtschaftszweigen dieses Angebot nutzen, betonte Rauch. Die pragmatische Ausrichtung der Lehrinhalte bietet ein hervorragendes Rüstzeug für Führungskräfte in mittelständischen Unternehmen. Rauch warb auch für ein Studium, das sich an die Betriebswirte-Weiterbildung anschließen könnte: „Wenn Sie sich als Betriebswirte (HwO) für ein Studium entscheiden, dann unterscheiden Sie sich in einer Sache ganz erheblich von denen, die nach der Schule direkt an die Hochschule gegangen sind: Sie kennen die Praxis, Sie wissen, wie’s im Betrieb läuft. Das macht Sie nach Abschluss des Studiums noch gefragter und erfolgreicher.“

Beste Voraussetzungen für die Selbständigkeit

Für das Unternehmertum brach Rauch eine Lanze: „Ich selbst bin seit vielen Jahren begeisterter Unternehmer – und ich kann mir persönlich nichts Schöneres vorstellen, als meinen eigenen Betrieb zu führen, die Richtung vorzugeben, Entscheidungen zu treffen und zu bestimmen, wo’s langgeht.“ So ermunterte er die frisch-gebackenen Betriebswirte und Fachwirte (HwO) sich auch in dieser Richtung zu informieren: „Wer sich bei uns selbstständig machen will, der muss oft gar nicht bei „Null“ beginnen, sondern kann in einen Betrieb einsteigen, der schon einen Namen und einen Kundenstamm hat. Schließlich stehen alleine bei uns in Schwaben in den nächsten Jahren tausende Betriebe zur Übernahme an.“ Rauch wies jedoch auch auf die hohe Verantwortung, die ein Unternehmer stemmen muss, hin: „Der Unternehmer im Mittelstand steht am Ende für seine Fehler gerade, denn er haftet persönlich für das, was er tut. Das muss umgekehrt dann aber auch heißen, dass er etwas davon haben muss, wenn er erfolgreich ist.“

Fotos der Veranstaltung stehen ab Dienstag, 3. Juli 2018 unter https://bit.ly/2JqBjIq zum Download bereit.

Treutler Monika
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