Sascha Schneider

HWK für Schwaben unterstützt InitiativeHandwerkerbonus muss bestehen bleiben

Die Handwerkskammer (HWK) für Schwaben spricht sich klar für den Erhalt der Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen aus. Im Zuge der Beratungen zum Bundeshaushalt 2027 unterstützt sie die Initiative des Bayerischen Handwerkstags (BHT), der sich in einem Schreiben an Bayerns Ministerpräsidenten Markus Söder, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Finanzminister Albert Füracker gegen eine Abschaffung des sogenannten Handwerkerbonus ausgesprochen hat.

Die Steuerermäßigung ermöglicht es privaten Haushalten, 20 Prozent der Arbeits-, Fahrt- und Maschinenkosten aus Handwerkerrechnungen steuerlich geltend zu machen – bis zu einem Höchstbetrag von 1.200 Euro pro Jahr. Ziel der Förderung ist es, Handwerksleistungen attraktiver zu machen, Schwarzarbeit einzudämmen sowie Investitionen in Sanierung, Modernisierung und Instandhaltung zu fördern.

60 Prozent des Umsatzes durch private Kunden

HWK-Präsident Hans-Peter Rauch betont: „Die Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen ist ein wichtiges Signal für private Auftraggeber und stärkt zugleich unsere regionalen Handwerksbetriebe.“ Mehr als 60 Prozent des Umsatzes im Handwerk werden durch private Kunden generiert. „Wer Handwerksleistungen attraktiver macht, stärkt Qualität, Ausbildung und Beschäftigung im Handwerk und wirkt gleichzeitig der Schwarzarbeit entgegen“, so Rauch.

Anpassungen beim Verwaltungsaufwand möglich

Aus Sicht der HWK Schwaben sollte die bestehende Regelung nicht abgeschafft, sondern gezielt weiterentwickelt werden. „Über Anpassungen beim Verwaltungsaufwand oder einzelnen Leistungsarten kann gesprochen werden“, erklärt HWK-Präsident Rauch. Entscheidend sei jedoch, dass die steuerliche Förderung in ihrer Wirkung erhalten bleibe und weiterhin Anreize für legale Aufträge und Investitionen schaffe.

Sascha Schneider

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